24+1-Stundenschwimmen der Wasserwacht

Die BRK-Vorstandschaft mit Bernhard Seidenath, Angelika Gumowski und Marko Hammer sowie der Jugendmannschaft der Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen.<br>  (Foto: BRK)
Die BRK-Vorstandschaft mit Bernhard Seidenath, Angelika Gumowski und Marko Hammer sowie der Jugendmannschaft der Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen.
(Foto: BRK)
Die BRK-Vorstandschaft mit Bernhard Seidenath, Angelika Gumowski und Marko Hammer sowie der Jugendmannschaft der Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen.
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Die BRK-Vorstandschaft mit Bernhard Seidenath, Angelika Gumowski und Marko Hammer sowie der Jugendmannschaft der Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen.
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Die BRK-Vorstandschaft mit Bernhard Seidenath, Angelika Gumowski und Marko Hammer sowie der Jugendmannschaft der Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen.
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Ihr weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekanntes 24+1-Stundenschwimmen veranstaltete die Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen zum 18. Mal im Hallenbad Markt Indersdorf am Wochenende der Zeitumstellung. Von Samstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, nutzten insgesamt 361 Schwimmerinnen und Schwimmer die Gelegenheit, ihre Bahnen zu ziehen – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Neun Mannschaften und zahlreiche Einzelschwimmer legten gemeinsam beeindruckende 1.312 Kilometer zurück.
„Man hat schließlich selten die Möglichkeit, eine Nacht in einem Hallenbad zu verbringen“, sagte Yvonne Neumüller, Vorsitzende der Wasserwacht-Ortsgruppe Ainhofen und Organisatorin der Veranstaltung. Das Besondere am Wettbewerb ist nicht nur die sportliche Herausforderung, sondern auch das Gemeinschaftserlebnis. Über die gesamten 25 Stunden musste jede Mannschaft jederzeit mindestens ein Teammitglied im Wasser haben. Einzelschwimmer hatten beliebig oft die Gelegenheit ihre Bahnen zu ziehen.

Jüngster Teilnehmer mit sieben Monaten

Wie vielfältig die Veranstaltung ist, zeigte sich auch in der Zusammensetzung der Teilnehmer. Die Altersspanne reichte von einem sieben Monate altenTeilnehmer bis zur ältesten Schwimmerin im Alter von 77 Jahren. Die weiteste Anreise nahm eine Teilnehmerin aus Stuttgart auf sich. Besonders bemerkenswert war zudem die längste geschwommene Einzelstrecke von 40,5 Kilometern.
Vertreten waren zahlreiche Mannschaften und Gruppen aus unterschiedlichen Bereichen und Regionen. Neben der Wasserwacht Ainhofen und ihrer Jugendmannschaft beteiligten sich die Wasserwachten aus Dachau und Karlsfeld, Neufahrn und Bad Aibling sowie die BRK-Bereitschaften im Landkreis Dachau. Außerdem gingen das Schwimmteam Aichach, der Pferdesportverein Altomünster, die CSU aus dem Landkreis Dachau und die Enzmann-Wilhelm-Gastronomiean den Start.

Typisierungsaktion erneut dabei

Auch die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) war erneut mit dabei. Unter dem Motto „Verein(t) gegen Leukämie“ bot sie eine Typisierungsaktion an und verband damit den sportlichen Wettbewerb mit einem wichtigen gesellschaftlichen Anliegen.
Yvonne Neumüller zog nach der Veranstaltung eine durchweg positive Bilanz: „Insgesamt lief alles reibungslos und alle waren sehr zufrieden.“ Zugleich hob sie hervor, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung nur durch das Engagement vieler Menschen möglich sei. Bei der Siegerehrung bedankte sie sich bei allen Helferinnen und Helfern, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren.

„Enorm, was Sie auf die Beine stellen”

Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath, der selbst am Schwimmen teilgenommen hatte, würdigte ebenfalls die Leistungen der Aktiven und den Einsatz des Organisationsteams. „Es ist enorm, was Sie da jedes Jahr gemeinsam auf die Beine stellen“, betonte er. Für Seidenath steht das 24+1-Stundenschwimmen beispielhaft für gelebten Zusammenhalt und die Freude an Bewegung. Der Wettbewerb animiere viele Menschen dazu, sportlich aktiv zu werden und etwas für ihre Gesundheit zu tun. „Das 24+1-Stunden-Schwimmen ist deshalb ein Festival des Breitensports. Aber angesichts so mancher unglaublichen Strecke, die zurückgelegt wurde, sogar des Spitzensports.“ SeinDank galt neben den Organisatoren und den Schwimmerinnen und Schwimmern auch der Marktgemeinde Markt Indersdorf, die das Hallenbad für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Ebenso seien die Sponsoren unverzichtbar: die Sparkasse Dachau und Fritsch Fernmeldebau.

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