Wer glaubt, Kasperl sei nur was für Kinder, war wohl noch nie beim Chiemsee-Kasperltheater. Hier wird nicht nur gekichert, hier wird gelacht, gerufen, mitgefiebert – und zwar bei jung und alt, von der ersten bis zur letzten Reihe. Das Erfolgsrezept? Bayerischer Dialekt, freche Dialoge und Geschichten, die garantiert nicht nach Schema F ablaufen. Dahinter steckt der Autor und Spieler Stephan Mikat, der den Kasperl kurzerhand ins Hier und Jetzt katapultiert – ohne ihm seine Watschn-Kompetenz zu nehmen.
Ganz nebenbei ist das Ganze sogar offiziell „ausgezeichnet“: Das Chiemsee-Kasperltheater ist das einzige Kasperltheater aus Bayern, das im bundesweiten Unesco-Verzeichnis „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ geführt wird.
Gleich drei Mal gastiert das Ensemble in München: zunächst am Sonntag, 17. Mai, um 11 Uhr im Bürgertreff Laim (Am Laimer Anger 2) mit „Kasperl & das Räuberfangdings“, dann am Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr im Wirtshaus Leiberheim in Waldperlach (Nixenweg 9) mit „Kasperl & die rote Nase“. Und wer dann immer noch nicht genug hat, bekommt am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr erneut im Bürgertreff Laim mit „Kasperl & der Blumenstrauß“ die nächste Portion Kasperl-Glück serviert. Die Geschichten dauern kindgerechte 45 Minuten und sind alle völlig gewaltfrei.
Tickets gibt es ab 10 Euro im Vorverkauf online unter www.chiemsee-kasperl.de sowie an der Tageskasse - hier für 13 Euro pro Nase ohne Ermäßigungen. Im Internet findet man auch die weiteren Vorstellungen in und um München.