Die WWK Volleys Herrsching und der TSV Unterhaching wollen gemeinsam den nächsten großen Schritt im deutschen Volleyball gehen: Ab der Saison 2026/27 treten beide Vereine als WWK Volleys München in der Volleyball Bundesliga an – und starten somit eins der größten Volleyballprojekte Deutschlands der vergangenen Jahre.
Beide Vereine stehen seit Jahren für erfolgreichen Volleyball, kontinuierliche Entwicklung und leidenschaftliche Fangruppen. Nun möchten sie ihre Kräfte bündeln, um den Volleyball-Standort München nachhaltig zu stärken und sportlich wie strukturell an der Spitze der Bundesliga mitzumischen.
Herrsching und Haching bleiben dabei sowohl als Namen im Logo sichtbar, wie auch absoluter Kern der Identität. Auch das legendäre Lederhosentrikot der Herrschinger ist weiter Teil der Identität und des Auftritts. Die Stammvereine TSV Herrsching und TSV Unterhaching arbeiten ebenfalls weiter eigenständig – die Zusammenarbeit gilt explizit dem Profibereich. Das Bundesliga-Team trainiert ab der kommenden Saison an beiden Standorten und soll so vor Ort für Fans, Helfer und Nachwuchs erlebbar bleiben. Gespielt wird abwechselnd in Herrsching, Unterhaching und bei ausgewählten Partien auch in München, im BMW Park. Wegen der Fusion gibt es in der Bundesliga 2025/26 keinen sportlichen Absteiger.
„Wenn man zurückblickt, ist das sicherlich eins der größten Vorhaben der letzten zehn bis 20 Jahre im deutschen Volleyball”, sagt Mihai Paduretu, Geschäftsführer des TSV Unterhaching: „Es ist ein bedeutender Schritt für uns, für den Volleyballstandort Bayern und München, aber mit Sicherheit auch für die Volleyball-Bundesliga.“