Die Erding Gladiators stehen am kommenden Oberliga-Süd-Wochenende vor zwei anspruchsvollen Aufgaben. Am Freitag, 25. September, gastiert die Mannschaft von Trainer John Sicinski um 19.30 Uhr beim ESV Kaufbeuren. Am Sonntag, 27. September, empfangen die Gladiators die Stuttgart Rebels um 18 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena.
Nach dem Auftaktwochenende mit den Niederlagen gegen den EV Füssen und bei den Tölzer Löwen gilt es für die Gladiators, die richtigen Lehren aus den Partien zu ziehen. Besonders in der Defensive muss das Team über die gesamte Spielzeit kompakter, konzentrierter und konsequenter auftreten. Gleichzeitig haben die bisherigen Spiele auch gezeigt, dass Erding offensiv Chancen kreieren und Tore erzielen kann. Nun kommt es darauf an, diese Qualitäten mit mehr Stabilität gegen die Scheibe zu verbinden. Verzichten müssen die Herzogstädter auf die verletzten Spieler Dennis Henter, Johannes Meindl sowie Paul Wallek. Inwiefern Brandon Schultz wieder einsetzbar ist, wird sich spontan entscheiden.
Mit dem ESV Kaufbeuren wartet am Freitag einer der großen Favoriten der Oberliga Süd. Der DEL2-Absteiger hat unter Cheftrainer Sebastian Buchwieser einen hochkarätig besetzten Kader zusammengestellt und bringt auf nahezu allen Positionen viel Erfahrung aus der DEL2 mit. Zum Auftakt gewannen die Allgäuer mit 2:0 gegen die Tölzer Löwen, zogen dann aber in Heilbronn mit 4:1 den Kürzeren.
In der Defensive stehen unter anderem die DEL2-erfahrenen Maximilian Renner, Julian Eichinger, Fabian Ribnitzky und Simon Stowasser. Im Angriff verfügt der ESVK mit Eero Elo, Andrew Yogan, Sami Blomqvist, Jere Laaksonen, Max Oswald, Tomas Schwamberger und William Eriksson über große Qualität und Tiefe. Auch deshalb wird die Mannschaft aus dem Allgäu ligaweit als Topfavorit eingeschätzt.
Die Gladiators kennen den Gegner bereits aus dem letzten Vorbereitungsspiel. Beim 2:4 gegen Kaufbeuren hielt Erding trotz personeller Ausfälle gut mit und zeigte, dass die Mannschaft dem Favoriten mit hoher Einsatzbereitschaft, konsequenter Defensivarbeit und schnellen Umschaltmomenten Paroli bieten kann. Für die Partie am Freitag wird entscheidend sein, die Zahl der gegnerischen Abschlüsse deutlich zu reduzieren, eigene Fehler zu vermeiden und die sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen.
Am Sonntag kommt mit den Stuttgart Rebels ein Gegner nach Erding, der trotz zweier Niederlagen zum Saisonstart nicht unterschätzt werden darf. Die Schwaben haben im Sommer mehrere Leistungsträger verloren, aber erneut einen interessanten und offensiv gut besetzten Kader zusammengestellt. Die Rebels wollen in dieser Saison eine stärkere Rolle als in den vergangenen Jahren spielen und verfügen über eine Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial.
Im Tor setzt Stuttgart auf Daniel Allavena und Nick Jordan Vieregge. In der Abwehr gehören unter anderem David Kirchhoff, Toni Ritter, Xaver Tippmann und der kanadische Neuzugang Owen Lalonde zum Aufgebot. Offensiv bringen Spieler wie Jannik Herm, Matthew Pistilli, Daniel Pronin, Jayden Schubert, Mack Stewart und Kalvyn Watson viel Qualität mit.
Für die Gladiators ist die Partie eine wichtige Gelegenheit, vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen. Entscheidend wird sein, von der ersten Minute an konzentriert aufzutreten, die Zweikämpfe anzunehmen und die eigene Struktur über 60 Minuten zu halten. Die Mannschaft will den Fans in der Stadtwerke Erding Arena zeigen, dass sie aus den ersten beiden Spielen gelernt hat und bereit ist, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.