Haus für Kinder- und Jugendgesundheit wurde eröffnet

In der Hackenstraße 12 befindet sich das von Bürgermeisterin Verena Dietl (r.) und der Stellvertretenden Gesundheitsreferentin der Stadt, Dr. Susannen Herrmann, neu eröffnete Haus für Kinder- und Jugendgesundheit.  (Foto: Michael Nagy)
In der Hackenstraße 12 befindet sich das von Bürgermeisterin Verena Dietl (r.) und der Stellvertretenden Gesundheitsreferentin der Stadt, Dr. Susannen Herrmann, neu eröffnete Haus für Kinder- und Jugendgesundheit. (Foto: Michael Nagy)
In der Hackenstraße 12 befindet sich das von Bürgermeisterin Verena Dietl (r.) und der Stellvertretenden Gesundheitsreferentin der Stadt, Dr. Susannen Herrmann, neu eröffnete Haus für Kinder- und Jugendgesundheit. (Foto: Michael Nagy)
In der Hackenstraße 12 befindet sich das von Bürgermeisterin Verena Dietl (r.) und der Stellvertretenden Gesundheitsreferentin der Stadt, Dr. Susannen Herrmann, neu eröffnete Haus für Kinder- und Jugendgesundheit. (Foto: Michael Nagy)
In der Hackenstraße 12 befindet sich das von Bürgermeisterin Verena Dietl (r.) und der Stellvertretenden Gesundheitsreferentin der Stadt, Dr. Susannen Herrmann, neu eröffnete Haus für Kinder- und Jugendgesundheit. (Foto: Michael Nagy)

Gemeinsam mit der stellvertretenden Gesundheitsreferentin, Dr. Susanne Herrmann, hat Bürgermeisterin Verena Dietl kürzlich das Haus für Kinder- und Jugendgesundheit des Gesundheitsreferates offiziell eröffnet. Die Schulärztliche Sprechstunde und die Gesundheitsuntersuchung zur Einschulung, zwei Fachbereiche des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, nehmen nach der Fertigstellung der Renovierungsmaßnahmen ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten auf. Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Bürogebäude der Stadt in der Hackenstraße 12. Dort wurde eine kinder- und familienfreundliche, inklusive Untersuchungs- und Beratungsumgebung geschaffen. Die stellvertretende Gesundheitsreferentin der Stadt, Dr. Susanne Herrmann, erklärt: „Es ist uns gelungen, in zentraler und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbarer Lage ein Haus für die besonderen gesundheitlichen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen zu schaffen.”

15.000 neue Schüler werden untersucht

Im dem neuen Haus für Kinder- und Jugendgesundheit finden ab Montag, 9. März, die Gesundheitsuntersuchungen der aktuell rund 15.000 Münchner Kinder eines Einschulungsjahrgangs statt. Zwei Stockwerke stehen für die Gesundheits- und Entwicklungsscreenings der vier- bis fünfjährigen Kinder durch Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte sowie die kinderärztlichen Untersuchungen und Beratungen zur Verfügung.
Die Untersuchungen und Beratungen in der Schulärztlichen Sprechstunde, die allen Münchner Schülern offenstehen, finden im dritten Stockwerk statt. Hier erhalten Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern ärztliche Beratung und Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit dem Schulbesuch, vor allem bei hohen Fehlzeiten in der Schule.

Barrierefreiheit hat hohen Stellenwert

Beim Umbau und bei der Einrichtung wurde insbesondere auf die Barrierefreiheit geachtet. Direkt vor dem Gebäude wurden Behindertenparkplätze eingerichtet, der Zugang ins Gebäude ist rollstuhlgerecht. Ein farbiges Leitsystem, ergänzt durch taktile Elemente, hilft bei der Orientierung und weist die Wege vom Eingang zu den Anmelde- und Wartebereichen. Die zusätzlichen, inklusiv ausgestatteten Untersuchungsräume entsprechen dem Bedarf von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. In diesen Räumen haben neben höhenverstellbaren Liegen auch Untersuchungsmatten Platz. Höhenverstellbare Tische ermöglichen eine Begegnung auf Augenhöhe und ruhige Ecken eine Pause, während die Eltern sich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt unterhalten.

„Kinder und Jugendliche prägen die Zukunft unserer Stadt – deshalb hat ihre gute gesundheitliche Betreuung für uns oberste Priorität”, sagt Bürgermeisterin Verena Dietl und fährt fort: „Die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit wirken sich auch bei unseren Jüngsten belastend auf die Gesundheit und Entwicklung aus. Es ist daher wichtig, dass wir mit geeigneten Maßnahmen, unter anderem mit adäquaten Untersuchungs-, Präventions- sowie Beratungsangeboten auf diese Entwicklung reagieren, um damit den sich ändernden und wachsenden Bedarfen gerecht zu werden.”

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