Veröffentlicht am 21.03.2026 14:51

Operette mit Musik von Jacques Offenbach ab 28. März

Die Kammeroper München nimmt die Münchner Zustände aufs Korn und spekuliert über eine Zukunft, die dem Publikum als Gegenwart nur allzu vertraut ist. (Foto: Andrej Grilc)
Die Kammeroper München nimmt die Münchner Zustände aufs Korn und spekuliert über eine Zukunft, die dem Publikum als Gegenwart nur allzu vertraut ist. (Foto: Andrej Grilc)
Die Kammeroper München nimmt die Münchner Zustände aufs Korn und spekuliert über eine Zukunft, die dem Publikum als Gegenwart nur allzu vertraut ist. (Foto: Andrej Grilc)
Die Kammeroper München nimmt die Münchner Zustände aufs Korn und spekuliert über eine Zukunft, die dem Publikum als Gegenwart nur allzu vertraut ist. (Foto: Andrej Grilc)
Die Kammeroper München nimmt die Münchner Zustände aufs Korn und spekuliert über eine Zukunft, die dem Publikum als Gegenwart nur allzu vertraut ist. (Foto: Andrej Grilc)

Vom 28. März bis 30. April erklärt die Kammeroper München im Prinzregententheater mit der Operette „Münchner Leben” ihre Liebe zu eben diesem. Genaue Termine unter www.muenchenmusik.de.

Endlich ist sie da, die Operette, auf die München gewartet hat: „Münchner Leben“ ist die schonungslose Liebeserklärung der Kammeroper München an die bayerische Landeshauptstadt mit der Musik von Jacques Offenbach.
1866: Preußen hat Bayern im Deutschen Krieg besiegt. Oberregierungsrat Gröbner aus Berlin besucht München in der Absicht, aus der Stadt einen Zoo für die „wilden bajuwarischen Tiere“ zu machen. Der Student Nepomuk bietet sich ihm als Fremdenführer an, jedoch nur, um den „Saupreiß“ gründlich abzuzocken. Bei dem dreisten Betrug mischt sogar die korrupte Münchner Polizei mit. Parlament, Kini, Oktoberfest – alles ein Riesenschwindel!
Weil aber das Pseudo-Paradies an der Isar perfekt ist, wird Gröbner zum Wahl-Münchner, begräbt seinen Plan, und München darf der natürliche Wildpark bleiben, der es schon immer war. Ein Höhepunkt in diesem zünftigen Panoptikum ist der falsche Wiesnwirt Korbinian Breznknödel, der die Münchner Zustände aufs Korn nimmt und über eine Zukunft spekuliert, die dem Publikum als Gegenwart nur allzu vertraut ist.
In diese Rolle schlüpft Markus Stoll, bestens bekannt als der bayerische Kult-Comedian Harry G: Als scharfsichtiger Kauz hält er mit absoluter Unerschrockenheit und feinsinniger, bitterböser Note sein ganz spezielles Plädoyer für das Münchner Leben.

Karten über MünchenTicket (ab 66 Euro).

north