Hohenbrunns Bürgermeister Dr. Stefan Straßmair strahlte anlässlich des Richtfestes der Realschule in Hohenbrunn mit der Sonne um die Wette. „”Ich freue mich sehr, dass wir hier die neue Realschule bald eröffnen dürfen”, betonte er und weiter: „Diese Schulart brauchen wir, weil sie es gut verstanden hat, die Kinder für das Leben vorzubereiten.” Sein Dank galt ausdrücklich dem Gemeinderat und der Rathausverwaltung, die hier an einem Strang zögen, um die Planungen so gut wie möglich zu begleiten. Geplant ist die Eröffnung zum Schulstart 2027/28.
Die sechsstufige Realschule wird mit insgesamt 24 Klassen etwa 770 Schülerinnen und Schüler aufnehmen können. Neben modernen Unterrichtsräumen sind auch umfassende Freisportflächen geplant. Drei miteinander verbundene Gebäudeteile werden ein modernes und vielfältiges Lernumfeld schaffen.
Bereits im Herbst 2025 starteten die Vorläuferklassen an der Realschule Neubiberg. Der Chor der Vorläuferklassen zeigte beim Richtfest eindrucksvoll, was die Kinder musikalisch bereits gelernt haben. Mit viel Applaus wurde ihr Beitrag zum Richtfest von den Zuhörern belohnt.
Die vierzügige Realschule wird zur Straße gewandt errichtet. Eine 2-Fachsporthalle, die auch von den Vereinen genützt werden kann, gehört zum Ensemble. Die Außensportanlagen, die neben dem Wohngebiet errichtet werden, sind allerdings nur der Nutzung durch die Schule vorbehalten. Dies geschieht vor allem aus Lärmschutzgründen. Die Realschule entsteht in drei Baukörpern. Im ersten werden die Pausenhalle, die zentrale Verwaltung und Fachräume untergebracht sein. Im zweiten Gebäude befinden sich die Klassenräume und im Gebäudetrakt drei sind die Sporthalle (unterirdisch eingegraben), die Mensa und die Ganztagsbetreuung untergebracht. Genug Platz zum Spielen und Pausen machen ist ebenfalls vorgesehen.
Lob gab es auch von Landrat Christoph Göbel, der die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hohenbrunn in Sachen Realschulbau hervorhob. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, eine solche Schule hier zu bauen”, erklärte er. Er hob hervor, dass nicht nur der Zeitplan von den beteiligten Baufirmen eingehalten werde, sondern die Kosten derzeit sogar unterhalb des veranschlagten Rahmens blieben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 96 Millionen Euro. Die Baukosten liegen bei etwa 78 Millionen Kosten, die Zweifachturnhalle beläuft sich auf rund 9,4 Millionen Euro und die Außenanlagen auf etwa 4 Millionen Euro.