Ein Tag wie im Fernsehen – nur in echt! Für acht Senioren von Lichtblick Seniorenhilfe wurde ein großer Traum wahr. Sie durften das Set der beliebten ZDF-Serie „Frühling“ in Bayrischzell besuchen und trafen dort sogar ihre Lieblingsschauspielerin Simone Thomalla persönlich.
Schon der Rundgang durch die berühmte Dorfhelferstation, den Film-Arbeitsplatz von Simone Thomalla, sorgte für große Begeisterung. Danach ging es weiter zu den bekannten Drehorten der Serie: dem Café Hagen und dem Wohnhaus von Pfarrer Sonnleitner. Orte, die die Gäste seit Jahren aus dem Fernsehen kennen. Und plötzlich standen sie mittendrin.
Doch das große Highlight kam zum Schluss: Trotz laufender Dreharbeiten nahm sich Hauptdarstellerin und Lichtblick-Botschafterin Simone Thomalla Zeit für die Senioren. Die Schauspielerin begrüßte jeden Einzelnen herzlich und sorgte damit für Momente, die keiner der Gäste vergessen wird. Sonst müssen sie jeden Euro zählen – hier zählt jeder Moment.
„Heute waren alle Sorgen mal weg“, sagt Manfred M. (84). Alle teilnehmenden Senioren werden von Lichtblick Seniorenhilfe unterstützt, weil ihre Rente nicht zum Leben reicht. Der Verein bietet bundesweit mehr als 31.000 Senioren finanzielle Unterstützung und Veranstaltungen gegen Einsamkeit. Das alles wird rein aus Spenden finanziert.
Simone Thomalla macht sich schon seit Jahren für Lichtblick Seniorenhilfe stark, sammelte mit TV-Auftritten und Benefizaktionen schon mehrfach Spenden für den Verein. Dass sich die Schauspielerin trotz des vollen Drehtags Zeit nahm und mit jedem Senior Fotos machte, zeigt noch einmal, wie sehr ihr das Engagement am Herzen liegt. „Unsere Senioren haben uns einst für das Leben vorbereitet, seien wir bereit, die Lebenszeit unserer Senioren so schön und respektvoll wie möglich zu machen. Sie haben es mehr als verdient“, sagt die Wahl-Berlinerin.
Und das ist gelungen. Für die alten Menschen war der Ausflug ein ganz besonderes Erlebnis in ihrem von Geldsorgen geprägten Alltag. Trotz jahrzehntelanger Arbeit müssen sie auf vieles verzichten, sind oft zudem wegen der Geldnot vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Bei einigen flossen sogar Tränen: „Das war einer der schönsten Tage meines Lebens“, sagt Maria Z. (74) gerührt. Für die acht Gäste blieb am Ende weit mehr als ein Erinnerungsfoto: Sie nahmen ein Erlebnis mit nach Hause, das man nicht kaufen kann.