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Ein Bodendenkmal des Künstlers Robert Schmidt-Matt vor dem Haupteingang der Universität zeigt seit 1988 Flugblätter, Portraitfotos und einen Abschiedsbrief von Willi Graf. Es setzt sich vom Haupteingang aus über den Geschwister-Scholl-Platz fort. (Foto: job)

Natalie Amiri bei Gedächtnisvorlesung für die „Weiße Rose”

Vor 83 Jahren wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und Studierende an der LMU, zusammen mit ihrem Freund Christoph Probst in Stadelheim von der NS-Justiz getötet.
31.01.2026 13:19 Uhr
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Zwölf Stelen auf dem Platz der Freiheit erinnern seit 2016 an Menschen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. (Archivbild: sb)

Das Widerstandsdenkmal am Platz der Freiheit soll verstetigt werden, dafür setzen sich SPD und Grüne im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) ein

Zwölf Stelen erinnern seit 2016 am Platz der Freiheit an die Opfer des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Dieses Denkmal des Künstlers Wolfram Kastner war ursprünglich als temporäres Werk vorgesehen. Die Laufzeit aber wurde immer wieder verlängert. Inzwischen seien die Stelen ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur im Viertel, weswegen SPD und Grüne im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) das Denkmal dauerhaft erhalten wollen. Gegen die Stimmen von CSU und FDP verabschiedete das Gremium kürzlich einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung, mit dem die Verstetigung gefordert wird.
30.09.2024 08:50 Uhr
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Gedachten an Hitler-Gegner Fritz Ehrlich in der Europakapelle des Klosters St. Bonifaz: Johannes Kijas, Bernd Posselt, Stephanie Waldburg-Zeil, Abt Johannes Eckert, Hildegard und Ulf Broßmann. (Foto: Paneuropa)

Gottesdienst gedenkt an Hitler-Gegner Fritz Gerlich

In einem Gottesdienst, den Abt Johannes Eckert in der Abtei St. Bonifaz in der Karlstraße zelebrierte, gedachte die Paneuropa-Union als älteste europäische Einigungsbewegung des christlichen Hitler-Gegners und führenden bayerischen Journalisten mit pommerschen Wurzeln Fritz Gerlich. Als Chefredakteur der Zeitschrift „Der Gerade Weg” kämpfte dieser seit 1930 gegen eine Machtergreifung der Nationalsozialisten. 1934 wurde er im Konzentrationslager Dachau brutal ermordet. Am 27. Juli jährte sich zum 90. Mal das geheime Requiem für Gerlich in St. Bonifaz, das damals unter konspirativen Umständen stattfinden musste und von dem nur ein Brief seines Verlegers und Mitkämpfers, Fürst Erich von Waldburg-Zeil, Zeugnis ablegt.
01.08.2024 14:09 Uhr
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Widerstand und Rassismus
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