Theater Viel Lärm um Nichts holt „Woyzeck“ und „Faust“ als Soloabende nach München

Ein greller Zirkus lädt ein: Max Pfnür präsentiert „Woyzeck” in der Pasinger Fabrik. (Foto: Theater der Mitte, Salzburg)
Ein greller Zirkus lädt ein: Max Pfnür präsentiert „Woyzeck” in der Pasinger Fabrik. (Foto: Theater der Mitte, Salzburg)
Ein greller Zirkus lädt ein: Max Pfnür präsentiert „Woyzeck” in der Pasinger Fabrik. (Foto: Theater der Mitte, Salzburg)
Ein greller Zirkus lädt ein: Max Pfnür präsentiert „Woyzeck” in der Pasinger Fabrik. (Foto: Theater der Mitte, Salzburg)
Ein greller Zirkus lädt ein: Max Pfnür präsentiert „Woyzeck” in der Pasinger Fabrik. (Foto: Theater der Mitte, Salzburg)

Zwei Klassiker der deutschen Literatur stehen in der Pasinger Fabrik (August-Exter-Str. 1) auf dem Programm des Theaters Viel Lärm um Nichts: Georg Büchners „Woyzeck“ und Goethes „Faust“. Angekündigt sind die Abende als München-Premieren. In beiden Produktionen steht der Schauspieler Max Pfnür allein auf der Bühne und übernimmt sämtliche Rollen.

Greller Zirkus

„Woyzeck“ wird als „Freakshow“ beschrieben: Ein greller Zirkus, in dem sich im Zerrspiegel der Eitelkeiten die Rechtschaffenen entlarven – der joviale Vorgesetzte, die kalte Wissenschaft, der gnadenlose Nebenbuhler. Woyzeck, ein einfacher Soldat, wird gedemütigt und verspottet. Als die Beziehung zu Marie zerbricht, nimmt das blutige Schicksal seinen Lauf. Regie und Musik stammen von Benjamin Blaikner, die Textfassung von Max Pfnür. Die Ausstattung verantwortet Franziska Krug, die Bühne Hannes Öhlböck. Die Vorstellungen sind an folgenden Tagen geplant:

  • Samstag, 7. November: 20 Uhr
  • Sonntag, 8. November: 18 Uhr
  • Samstag, 21. November: 20 Uhr

Vielstimmiger Chor

In „Faust” spielt Pfnür alle Figuren aus „Faust I und II” in einer abendfüllenden Solo-Performance: Ein Mensch leidet einsam an seinem Mangel an Resonanz in der Welt. Abgekapselt sehnt er sich nach mehr, als nur ein Teil derselben zu sein. Er will mehr als begreifen, er will ergreifen, sich ermächtigen und die Welt formen. Er will sie sich zu eigen machen und sich selbst in ihr verewigt sehen. Aus zwei Seelen in der Brust erwächst in diesem Mono-Drama ein vielstimmiger Chor. Regie führt ebenfalls Benjamin Blaikner, die Textfassung stammt von Max Pfnür, die Musik von Roli Wes, die Ausstattung von Franziska Krug. Für die Aufführung sind zwei Pausen angekündigt.
Gespielt wird an folgenden Tagen:

  • Freitag, 13. November: 18 Uhr (Ende 23.30 Uhr)
  • Sonntag, 15. November: 15 Uhr (Ende 20.30 Uhr)
  • Samstag, 28. November: 18 Uhr (Ende 20.30 Uhr)

Der Eintritt kostet sowohl für „Woyzeck” als auch für „Faust” regulär 23 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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