Veröffentlicht am 07.09.2026 07:58

Tunay Deniz gelingt Sensationstor

Landpartie: 1860 in Vilzing (Foto: M Forster)
Landpartie: 1860 in Vilzing (Foto: M Forster)
Landpartie: 1860 in Vilzing (Foto: M Forster)
Landpartie: 1860 in Vilzing (Foto: M Forster)
Landpartie: 1860 in Vilzing (Foto: M Forster)

Am Freitagabend gastierten die Münchner Löwen in der Oberpfalz, vor ausverkauftem Haus, bei der DJK Vilzing – Endstand 2:2 (0:1). Sechzigs Mittelfeldlenker Tunay Deniz sorgte vor 2.500 Zuschauern mit einem Treffer aus der eigenen Hälfte für Aufsehen. Lange sah es im Manfred-Zollner.Stadion nach einem Auswärtssieg der Gäste aus, ehe mit der allerletzten Aktion im Spiel Vilzings Edeljoker Markus Ziereis mit einem Kopfballtor der 2:2-Endstand gelang (90. Min.+3). Der 34-jährige Ex-Löwe verzichtete auf einen ausgiebigen Freudentanz.

Früh im Spiel hatte Florian Niederlechner den Anhang der Weiß-Blauen jubeln lassen, als er ein Solo nach Zuspiel von Tunay Deniz mit einem präzisen Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 0:1 abschloss (9. Min.). Danach verpassten die Giesinger es, trotz bester Gelegenheiten, ihre Führung auszubauen. Nach Wiederanpfiff nutzte Nik Leipold gleich die erste Chance zum 1:1-Ausgleich für die DJK. Jakob Zitzelsberger war ungehindert durchs Mittelfeld marschiert und konnte Leipold in Abschlussposition bringen. Der bisherige Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Doch nur wenig später sorgte Tunay Deniz für die erneute Führung der Sechzger. Ihm gelang ein Tor der besonderen Art. Nach einem Fehlpass der Vilzinger in der Hälfte der Löwen erkannte Deniz, dass Schlussmann Fabian Eutinger weit vor seinem Tor stand, und jagte den Ball aus geschätzten 65 Metern über den 22-Jährigen hinweg ins Netz – ein Treffer der Sorte „Tor des Monats“. Doch am Ende sollte es dennoch nicht reichen für den dritten Saisonsieg der noch ungeschlagenen Löwen, weil der eingewechselte Ziereis zum Partycrasher wurde. Alexis Fambo hatte – nur halbherzig attackiert von seinem Gegenspieler Julian Bell – aus dem Halbfeld in den Strafraum geflankt.

1860-Trainer Alper Kayabunar stand nach Spielschluss die Enttäuschung über das späte Gegentor ins Gesicht geschrieben. „Das tut unfassbar weh, wenn du wirklich mit der allerletzten Aktion das Tor kassierst. Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir haben so viele Möglichkeiten, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Viele Torchancen, wo wir einfach den Ball nicht reinbringen, und dann zitterst du halt bis zum Schluss.“ Die nächste Gelegenheit auf den ersten Heimsieg in dieser Saison bietet sich dem TSV 1860 München am kommenden Freitag um 19 Uhr im heimischen Grünwalder Stadion gegen den TSV Schwaben Augsburg. (as)

north