Veröffentlicht am 07.04.2026 09:08

U21-Löwen sind nicht zu stoppen

Im Aufwind: Reserve des TSV 1860 München. (Symbolbild: Anne Wild)
Im Aufwind: Reserve des TSV 1860 München. (Symbolbild: Anne Wild)
Im Aufwind: Reserve des TSV 1860 München. (Symbolbild: Anne Wild)
Im Aufwind: Reserve des TSV 1860 München. (Symbolbild: Anne Wild)
Im Aufwind: Reserve des TSV 1860 München. (Symbolbild: Anne Wild)

Mit erstaunlicher Souveränität setzte sich die Reserve des TSV 1860 München, die als U21-Mannschaft spielt, mit 4:0 (1:0) gegen den Viertplatzierten SV Erlbach durch. Am verlängerten Osterwochenende bauten die jungen Löwen ihren Vorsprung auf den engsten Verfolger, den TSV Landsberg, damit auf sechs Punkte aus. Die Gäste aus dem Holzland bei Altötting mussten nach einer Gelb-Roten Karte eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen. Ausgerechnet Yannik Seils, ein ehemaliger Löwe, kassierte nach einem Täuschungsversuch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Hinausstellung.

In der 23. Minute landete eine Ecke von Arin Garza bei Finn Fuchs, dessen Kopfball an die Torlatte der Gäste klatschte. Kurz darauf war das Glück der Rot-Weißen vor 350 Zuschauern aufgebraucht. Fabio Wagner behauptete im Strafraum den Ball und setzte ihn platziert aus zehn Metern zum 1:0 ins Netz – Schlussmann Lorenz Becherer war machtlos. In Unterzahl taten sich die Erlbacher nach Wiederbeginn gegen die spielstarken Giesinger schwer, die noch drei Treffer nachlegten.

Garza kam auf der linken Seite an den Ball, setzte sich gegen Benjamin Schlettwagner durch und traf zum 2:0 (58. Min.). Nach einem Ballverlust der Holzländer in der Vorwärtsbewegung ließ Loris Husic mit einem Distanzschuss in den Winkel das 3:0 folgen (70. Min.). Den Endstand zum 4:0 besorgte Luis Pereira de Azambuja (87. Min.) am ersten Pfosten nach einer Hereingabe von Sandro Porta. In der Nachspielzeit konnte sich Erlbachs Torhüter Becherer auszeichnen, der mit einem starken Reflex einen möglichen fünften Gegentreffer verhinderte.

Der Löwen-Reserve blieb damit im dritten Spiel in Folge ohne Gegentreffer, erzielte dabei selbst dreizehn Tore und untermauerte ihre Spitzenposition. Aufsteigen in die Regionalliga Bayern könnten die Münchner allerdings nur, wenn auch die Profimannschaft am Saisonende die 3. Liga als Aufsteiger verlässt. (as)

north