Der für November geplante Umzug des Münchenstift-Hauses an der Manzostraße (Hans-Sieber-Haus) in den Neubau an der Franz-Nißl-Straße in Allach muss verschoben werden. Neuer Umzugstermin ist nun der 1. März 2027.
Grund dafür sind Verzögerungen bei mehreren für die Inbetriebnahme notwendigen technischen Arbeiten. Daran schließen sich Prüfungen und Sachverständigenabnahmen an, die abgeschlossen sein müssen, bevor das Gebäude genutzt werden kann.
Bis zuletzt wurde daran gearbeitet, den vorgesehenen Zeitplan zu halten und Verzögerungen aufzufangen, so die Münchenstift. Nach einer Gesamtbewertung steht aber fest, dass eine sichere und reibungslose Inbetriebnahme im November nicht mehr gewährleistet werden kann. Deshalb wurde der Zeitplan angepasst.
Geschäftsführer Andreas Lackner erklärt: „Auch wenn wir uns den Umzug zu einem früheren Zeitpunkt gewünscht hätten: Voraussetzung für den Start am neuen Standort ist, dass die noch ausstehenden technischen Arbeiten abgeschlossen und alle notwendigen Prüfungen und Abnahmen erfolgt sind. Dafür braucht es nun mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen.“
Für die Bewohner und Mitarbeiter des Hans-Sieber-Hauses ändert sich damit der Zeitpunkt des Umzugs. Alle Bewohner im Haus an der Manzostraße und deren Angehörige wurden in einem Anschreiben über den neuen Termin informiert. Auch sonst habe man stets ein offenes Ohr, betont Hausleiterin Manuela Brahim: „Wir lassen niemanden allein. Wer Fragen oder Sorgen hat, kann sich jederzeit an uns wenden.“
Den Neubau in der Franz-Nißl-Straße errichtet die Münchenstift mit 201 Plätzen in Pflege- und Betreuung, 18 Plätzen im Wohnen mit Service und 20 Plätzen in der Tagespflege. Mit dem Neubau folgt Münchenstift modernen und innovativen Standards: Die Wohnbereiche sind kleinteilig organisiert, was Ressourcen schont. Technik und IT-Infrastruktur werden in der Lage sein, pflegebedürftige Menschen in Zukunft besser vor Stürzen zu schützen.
Das neue Haus soll sich zum Quartier hin öffnen. Das bedeutet: Die Türen an der Franz-Nißl-Straße stehen offen, Nachbarn werden zu Festen und Feiern eingeladen, können Beratungsangebote nutzen oder Termine in den Physiotherapie- oder Arztpraxen wahrnehmen.
Im alten Gebäude an der Manzostraße geht der Betrieb derweil weiter: Im Juni hatte der Aufsichtsrat der Münchenstift für einen teilweisen Weiterbetrieb gestimmt.