Wie beeinflussen die Sprache und bestimmte Begrifflichkeiten, wie die Menschen einander begegnen und wie sie miteinander diskutieren? Wohin führen Desinformationen und strategische Narrative eine Gesellschaft, die ohnehin von Spaltung bedroht ist? Vor welchen Herausforderungen stehen nicht nur die Medien in einer Zeit, in der sich die mediale Öffentlichkeit stark wandelt?
Diese Fragen werden am Montag, 4. Mai, ab 19 Uhr im Saal des NS-Dokuzentrums, Max-Mannheimer-Platz 1, diskutiert. Der Eintritt ist frei. Tickets gibt es ausschließlich am Veranstaltungstag vor Ort. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Unter dem Titel „Was ist wahr? Zwischen Fakten, Deutungshoheit und Verantwortung” stehen sich die deutsch-amerikanische Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, der Schriftsteller und Präsident von PEN Deutschland, Matthias Politycki, und Jens-Christian Rabe, Feuilletonredakteur einer überregionalen Tageszeitung, gegenüber. Sie sprechen über Fakten und Meinungen, den Verlust von Glaubwürdigkeit, die Freiheit des Wortes und darüber, wie die Gesellschaft den Bedrohungen für Demokratie und freie Meinungsäußerung begegnen kann. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Anna Clauß, der Leiterin des Ressorts Meinung und Debatte einer großen Wochenzeitung.
Die Diskussion ist eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit. Diese findet von Sonntag, 3., bis Sonntag, 10. Mai, statt. Sie ist initiiert worden vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und steht heuer unter dem Motto „Was ist wahr?”