Veröffentlicht am 29.03.2026 19:52

48 neue Profis für Land- und Hauswirtschaft

Landrat Martin Bayerstorfer mit den besten Absolventinnen im Bereich Hauswirtschaft, die aus den Landkreisen Erding und Freising stammen.  (Foto: © AELF Ebersberg-Erding)
Landrat Martin Bayerstorfer mit den besten Absolventinnen im Bereich Hauswirtschaft, die aus den Landkreisen Erding und Freising stammen. (Foto: © AELF Ebersberg-Erding)
Landrat Martin Bayerstorfer mit den besten Absolventinnen im Bereich Hauswirtschaft, die aus den Landkreisen Erding und Freising stammen. (Foto: © AELF Ebersberg-Erding)
Landrat Martin Bayerstorfer mit den besten Absolventinnen im Bereich Hauswirtschaft, die aus den Landkreisen Erding und Freising stammen. (Foto: © AELF Ebersberg-Erding)
Landrat Martin Bayerstorfer mit den besten Absolventinnen im Bereich Hauswirtschaft, die aus den Landkreisen Erding und Freising stammen. (Foto: © AELF Ebersberg-Erding)

Mit der Zeugnisübergabe an 48 Absolventinnen und Absolventen hat die Land-wirtschaftsschule einen neuen Jahrgang in die Praxis verabschiedet. 25 junge Landwirte schlossen als „Staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau“ ab, 23 Absolventinnen vollendeten erfolgreich den Studiengang Hauswirtschaft und dürfen sich nun „Fachfrau für Ernährung und Haushaltsführung“ nennen. Neben den Absolventinnen und Absolventen feierten Lehrkräfte, Eltern, Freunde sowie Ehrengäste aus Politik und Verbänden den erfolgreichen Abschluss.
Schulleiter Dr. Josef Schächtl begrüßte die Gäste und würdigte in seiner Ansprache die Leistungen der Studierenden. Diese hätten in den vergangenen Semestern großen Einsatz gezeigt und bewiesen, dass sie nicht nur praktisch, sondern auch fachlich auf hohem Niveau arbeiten. Zudem hätten sie den Schulbesuch neben ihren täglichen Aufgaben im Betrieb oder in der Hauswirtschaftsschule zusätzlich zu einer beruflichen Tätigkeit erfolgreich gemeistert.

Gut gerüstet für künftige Aufgaben

Landrat Martin Bayerstorfer betonte in seinem Grußwort: „Unsere Investition in moderne Bildung ist ein klares Versprechen an die Zukunft: Wir geben Ihnen das Rüstzeug an die Hand, damit Tradition und Innovation auf unseren Höfen auch in kommenden Generationen Hand in Hand gehen.
“Der Vorsitzende des Verbands für Landwirtschaftliche Fachbildung (vlf), Robert Grimm, gab den jungen Fachkräften mit auf den Weg: „Seht, riecht, spürt, schmeckt und fühlt“ – und erinnerte sie daran, trotz fundierter Ausbildung immer auch ihrem Gespür und ihrer Erfahrung zu vertrauen.

Die praxisnahe Ausbildung an der Landwirtschaftsschule legt Schwerpunkte auf Betriebs-wirtschaft, Klima-, Wasser- und Bodenschutz, Biodiversität sowie Tierwohl. „Unsere Stu-dierenden analysieren ihre Betriebe und entwickeln daraus fundierte Zukunftsstrategien“, erklärte Schächtl.
Auch Kreisbäuerin Irmgard Posch fand treffende Worte: Anhand des Bildes eines Puzzles verdeutlichte sie, dass jede Erfahrung ein wichtiges Teil im Lebens- und Berufsweg sei. Nun gelte es, die gewonnenen „Puzzleteile“ mit Geduld und Ausdauer in ein stimmiges Gesamtbild zu fügen.
Insgesamt stammen die 25 Absolventen aus den Landkreisen Mühldorf, Erding, Landshut, Ebersberg und Freising.

Neue Schüler sind bereits am Start

Aktuell besuchen 26 Studierende das zweite Semester, was die überregionale Anziehungskraft der Schule belegt.
In der Hauswirtschaftsabteilung überzeugten die Absolventinnen mit einem beeindruckenden Gesamtnotendurchschnitt von 1,35. Fünf Teilnehmerinnen schlossen mit der Traumnote 1,0 ab: Anna Hillebrand und Martina Podolinsky (Landkreis Freising) sowie Christine Irl, Bettina Scherzl und Veronika Wegmann (Landkreis Erding). Für ihre hervorragenden Leistungen erhielten die Semesterbesten Buchpreise von der Schule und dem Landkreis Erding. In rund 630 Unterrichtsstunden erwarben die Studierenden umfassende Kompetenzen in Ernährung, Haushaltsmanagement, nachhaltiger Lebensführung, Kommunikation, Projektmanagement und Erwerbskombinationen. Viele Absolventinnen planen, ihr Wissen künftig in der Direktvermarktung, in Hofcafés, in der Bildungsarbeit oder in hauswirtschaftlichen Dienstleistungen einzusetzen – und tragen damit wesentlich zur Stärkung ländlicher Räume bei. „Die Hauswirtschaft ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Tätigkeitsbereich mit großer gesellschaftlicher Bedeutung“, betont Helga Bauschmid, Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft an der Landwirtschaftsschule. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinne dieses Berufsfeld weiter an Bedeutung. Mit ganz unter-schiedlichen beruflichen Hintergründen starteten die Frauen in den Studiengang. Da eine abgeschlossene Ausbildung außerhalb der Hauswirtschaft Voraussetzung ist, reicht das Spektrum der Erstberufe von der Augenoptikerin über kaufmännische Tätigkeiten bis hin zur Verwaltungsfachwirtin.

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