Unter dem Motto „Von Schütz und Bach zu den Geschwistern Mendelssohn” gestalten zwei Chorgruppen der Arcis-Vocalisten am Samstag, 9. Mai, ein ganz besonderes A-Cappella-Konzert. Beginn ist um 19 Uhr in der Himmelfahrtskirche (Kidlerstr. 15). Moderiert vom Leiter des Chores, Thomas Gropper, treten dabei jeweils zwei Komponistenpersönlichkeiten in den musikalischen Dialog miteinander.
Genau 100 Jahre vor Bach wurde Heinrich Schütz (1585-1672) geboren. Beide Komponisten waren jeweils in ihrer Zeit herausragende Vertreter der musikalischen Moderne, man könnte sagen „Avantgardisten des Barock”. Im protestantischen Sinne ging es ihnen um die Verkündigung des Wortes Gottes mit den Mitteln der Musik. Und beide beherrschten den Umgang mit den Vokalstimmen auf virtuose Weise.
Im ersten Teil erklingen Motetten aus der „Geistlichen Chormusik” von Heinrich Schütz, darunter „Verleih uns Frieden”, „Die mit Tränen säen” und „Die Himmel erzählen”. Dazu die beiden Bach-Motetten „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf” und „Komm, Jesu, komm”.
Dem genialen Geschwisterpaar Fanny und Felix Mendelssohn ist der zweite Teil gewidmet, mit geistlichen und weltlichen Chorsätzen sowie Texten der beiden, die sich stets eng verbunden waren – menschlich und musikalisch.
Tickets zu 25 Euro (12 Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der Abendkasse.