Im „Mitterfelder Seniorengerechten Quartier (SenQ)” – zwischen Laim und Pasing – startet im Mai das Projekt „Aufbau Ehrenamtsnetzwerk für Hochaltrige”. Aufgebaut werden soll ein strukturiertes Netzwerk von Menschen, die sich freiwillig engagieren. Ziel ist dabei eine verlässliche Unterstützung alter Menschen im Alltag.
„Das Projekt im Mitterfelder Quartier greift eine zentrale Herausforderung unserer Zeit auf: Statt Mangel nur zu verwalten, werden hier tragfähige Strukturen für eine sorgende Gemeinschaft aufgebaut”, betont Dr. Ralf Twenhöfel, Vorstand der Dorothea Römer Stiftung, welche das Projekt in seiner ersten Phase unterstützt.
Im Quartier lebt ein überdurchschnittlich hoher Anteil älterer Menschen, viele davon allein oder gesundheitlich eingeschränkt. Das Quartiersteam begleitet bereits rund 150 Hochaltrige – mit steigender Tendenz. Das Ehrenamtsnetzwerk sieht unter anderem Besuchsdienste, Begleitungen zu Terminen, Alltagsunterstützung sowie digitale Hilfen vor. Ergänzend werden Begegnungsformate ausgebaut. So gibt es etwa am Mittwoch, 13. Mai, um 13.30 Uhr ein Alphornkonzert der Happy Bavarians am „Platz der Flötenspielerin” (Mitterfeldstraße 8 – 12) zu hören.
In der Startphase des Projektes werden Schulungskonzepte entwickelt, Begegnungsräume erprobt und eine digitale Koordination aufgebaut. Ziel ist es, mindestens 30 Freiwillige zu gewinnen, die jährlich rund 120 Senioren unterstützen. Das Projekt versteht sich als Modell für eine „Caring Community” im städtischen Raum. Gefördert wird die erste Projektphase auch von der Maria Josefa Prötzel - Bercht Stiftung. Für die Weiterführung bis 2028 werden weitere Förderpartner gesucht.
Die Mitterfelder gGmbH freut sich auf engagierte und kulturinteressierte Menschen, die ein Herz für die ältere Generation haben, und auf viele Besucher beim Konzert am 13. Mai. Weitere Informationen erhält man unter der Adresse www.die-mitterfelder.de, per E-Mail an nikolaus.schoen@die-mitterfelder.de oder unter Telefon 0 89 / 5 80 91 – 43.