Mit der Aufstellung mehrerer „Bänke gegen Ausgrenzung” setzt die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander im öffentlichen Raum.
Die Bänke werden an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet platziert und sollen dazu einladen, Platz zu nehmen, innezuhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig tragen sie eine klare Botschaft: Ausgrenzung und Diskriminierung haben in Gilching keinen Platz.
„Eine Bank verbindet. Sie lädt ein, nebeneinander Platz zu nehmen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation”, beschreibt Sabine Ayhan, zuständig für Inklusion und Demenz, die Idee hinter dem Projekt.
Gerade die bewusste Wahl einer Bank als Symbol unterstreicht den Ansatz des Projekts: Sie ist Teil des Alltags, für alle zugänglich und schafft Begegnung auf Augenhöhe.
Die Bänke wurden in einer Behindertenwerkstatt gefertigt und stehen damit auch für gelebte Inklusion und Teilhabe. Das Projekt zeigt, wie bereits kleine Impulse im Alltag dazu beitragen können, Bewusstsein zu schaffen und ein offenes Miteinanderzu fördern.
Die Gemeinde Gilching lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Bänke als Orte der Begegnung zu nutzen und aktiv zu einem respektvollen Zusammenleben beizutragen. „Die Bänke sind ein Ort, der sagt: Du gehörst dazu.”
Die Bänke wurden bewusst an gut frequentierten Orten im Gemeindegebiet aufgestellt, unter anderem am Busbahnhof Neugilching, Busbahnhof Gilching-Argelsried, Marktplatz Gilching sowie am Park am Rathaus.