Vier Künstler, vier Handschriften

„Spieglein, Spieglein”: Dieses Werk von Peter Lorenz ist unter anderem in der Ausstellung im Gilchinger Rathaus zu bewundern. (Foto: Lorenz)
„Spieglein, Spieglein”: Dieses Werk von Peter Lorenz ist unter anderem in der Ausstellung im Gilchinger Rathaus zu bewundern. (Foto: Lorenz)
„Spieglein, Spieglein”: Dieses Werk von Peter Lorenz ist unter anderem in der Ausstellung im Gilchinger Rathaus zu bewundern. (Foto: Lorenz)
„Spieglein, Spieglein”: Dieses Werk von Peter Lorenz ist unter anderem in der Ausstellung im Gilchinger Rathaus zu bewundern. (Foto: Lorenz)
„Spieglein, Spieglein”: Dieses Werk von Peter Lorenz ist unter anderem in der Ausstellung im Gilchinger Rathaus zu bewundern. (Foto: Lorenz)

„Individualität hoch 4” lautet der Titel einer Ausstellung, die bis 19. April im Rathaus (Rathausplatz 1) zu sehen ist.

Vier Künstler, vier Handschriften, ein starkes Zusammenspiel: Serio Digitalino, Peter Lorenz, Anke Whitehead und Brian Whitehead präsentieren ihre ganz persönlichen Sichtweisen auf Kunst und Ausdruck. Jeder für sich unverwechselbar – gemeinsam schaffen sie ein spannendes Gesamterlebnis voller Kontraste und Energie. Vielfalt wird zur Einheit.

Serio Digitalino arbeitet sowohl malerisch als auch bildhauerisch. Bei seinen Skulpturen verwendet er neben Holz auch Metall und Glas – darunter auch Acrylglas, dessen leuchtende Farbigkeit er schätzt. In seinen Arbeiten steht sein humanistisches Menschenbild im Vordergrund, welches besagt, dass das menschliche Leben allein aufgrund seiner Menschlichkeit einen inhärenten Wert und eine inhärente Würde besitzt. Seine Skulpturen entstehen durch innovative und experimentelle Kombinationen verschiedener Materialien. Eine oft warmtönige Patina verleiht vielen seiner Werke eine leuchtende Plastizität und Lebendigkeit.

Essenz einer Person sichtbar machen

Peter Lorenz, Maler, Bildhauer und Grafiker aus München, arbeitet figurativ im Spannungsfeld zwischen naturalistischer Darstellung und expressiver Emotionalität. Sein Anliegen ist es, die Essenz einer Person, einer Geste oder einer Haltung sichtbar zu machen und zugleich Raum für individuelle Interpretation zu eröffnen. In einer zunehmend beschleunigten und abstrahierten Welt richtet er den Fokus auf die emotionale Dimension des Menschlichen. Wenn eines seiner Werke den Betrachter für einen Moment berührt und innehalten lässt, ist sein Ziel erreicht.

Anke Whitehead versucht in ihren Acrylbildern stets Farb-, Form- und Raumbild stimmig zu gestalten. Hierbei verwendet sie auch Elemente der Collage und Grafik. Beim Malen und Zeichnen ist für sie in der Hauptsache die experimentelle Spontaneität und freie Kreativität des Augenblicks entscheidend.

Brian Whiteheads Arbeit mit Steinen beginnt bereits mit der Auswahl geeigneter Steine. Oft sieht er im unbearbeiteten Stein bereits das, was er ausarbeiten möchte. Aber auch während der Bearbeitung entstehen immer neue Möglichkeiten – es findet eine Art Kommunikation mit dem Stein statt, vor allem wenn die Struktur und Farbgebung des Steins sichtbar wird. Häufig wird dann die erste Idee komplett verändert.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Werke dann bis Sonntag, 19. April, zu folgenden Zeiten:

  • Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Dienstag zusätzlich von 13.30 bis 15 Uhr
  • Donnerstag zusätzlich von 13.30 bis 18 Uhr

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