Informationen zum Thema Ehrenamt einholen und neue Tätigkeitsfelder kennenlernen können alle Interessierten bei der Freiwilligenmesse Moosach am Sonntag, 26. April. Zwischen 11 und 15 Uhr präsentieren sich dabei im Kultur- und Bürgerhaus Pelkovenschlössl am Moosacher St.-Martinsplatz 24 Organisationen, Vereine und Einrichtungen aus Moosach mit eigenen Ständen. Vertreten sind Institutionen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Sportvereine, Einrichtungen für Senioren, Gesundheit und Pflege oder Inklusion und Teilhabe, Kinder- und Jugendzentren, Kulturinstitutionen und Umwelt-, Natur- und Tierschutzvereine bieten ein buntes Potpourri an Möglichkeiten, sich freiwillig in Moosach zu engagieren. Man kann zur Freiwilligenmesse jederzeit und ohne Anmeldung vorbeikommen und sich unverbindlich umsehen – auf zweimal 100 Quadratmetern im Erdgeschoss und im ersten Stock des Pelkovenschlössls, die barrierefrei zugänglich sind. Der Eintritt ist frei. Willkommen sind alle Generationen, von Jung bis Alt.
Wer zwischendurch etwas relaxen möchte, hat dazu im kleinen Ruheraum Gelegenheit: Dort kann man bei einer Tasse Kaffee oder anderen Getränken und Snacks außerdem die vielen Infoblätter durchsehen, die man an den Messeständen ausgehändigt bekommt.
Bei schönem Wetter findet vor dem Schlössl, auf dem Moosacher St.-Martins-Platz, ein buntes Rahmenprogramm statt. Dort sind unter anderem Musik- und Sportvorführungen geboten. So wird beispielsweise die Jugend-Taekwondogruppe des Olympischen Sportclubs München (OSC) einen Auftritt absolvieren. Vor Ort ist auch ein Schnellzeichner, der die Besucherinnen und Besucher in Form von Karikaturen verewigt.
„Die Möglichkeit, mitzugestalten ist das, was das Stadtviertel seit jeher ausmacht. Die Freiwilligenmesse ist eine Chance für Moosach, dies weiter auf dem bisherigen Level zu halten. Sie ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern, sich einzubringen und erhöht so den Charme des Viertels”, sagt Julia Schönfeld-Knor, die Geschäftsführerin des Kultur- und Bürgerhauses Pelkovenschlössl. Dominik Grimm, Geschäftsführer der Diakonie Moosach und Teil des Messe-Organisationsteams, fügt hinzu: „Durch die bunte Auswahl an Ausstellenden auf der Messe finden Menschen jeden Alters das Ehrenamt, das zu ihnen passt”. Denn in der heutigen Zeit seien es nicht nur die Ehre und das Helfenwollen, die früher Hauptanreiz für ein Ehrenamt waren. Heute stehe oft die sogenannte Selbstwirksamkeit im Vordergrund bei freiwillig Engagierten: Für viele Leute sei beim Ehrenamt die Möglichkeit, etwas zu bewirken, sehr wichtig. Und dazu werden die Besucherinnen und Besucher der Messe bei der großen Auswahl sicher das richtige Betätigungsfeld finden.
Die Freiwilligenmesse Moosach findet heuer zum ersten Mal statt. Sie geht hervor aus der Initiative „Engagiert für Moosach”. Diese wurde vom Alten- und Servicezentrum (ASZ), der Diakonie Moosach und dem Nachbarschaftstreff gegründet und stellt das Ehrenamt in den Mittelpunkt. „Engagiert für Moosach” organisiert beispielsweise einen Stand beim Weihnachtsmarkt ›Moosacher Hüttenzauber‹ oder in der Stadtteilbibliothek. Nun entstand der Wunsch, eine Messe vor allem für kleine Wohltätigkeitsträger auszurichten. Neben Andrea Schnurrer vom ASZ Moosach und Dominik Grimm von der Diakonie Moosach, beide Projektleitungen, treffen sich Katrin Dyballa vom Freiwilligenzentrum München-Nord, Christina Kühnhauser vom Stadtteilmanagement, Isabel Mezger vom Kultur- und Bürgerhaus Pelkovenschlössl und Konstantin Kretschmer, Experte für große Freiwilligenmessen von FÖBE, der Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, regelmäßig alle zwei bis drei Wochen, um die Messe zu organisieren.
Die Freiwilligenmesse Moosach wird veranstaltet von der Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement (FÖBE) in Zusammenarbeit mit „Engagiert für Moosach”. Ziel der Veranstaltung ist die Förderung und Stärkung bürgerschaftlichen Engagements und damit des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil. Gefördert wird das Projekt im Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt” mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern und wird von der Landeshauptstadt München kofinanziert. Schirmherrin ist die Dritte Bürgermeisterin, Verena Dietl.