Bogenhauser Ansichten: Ausstellung und neuer Jahreskalender

Der gestaltete NordOstKalender erscheint heuer bereits zum 27. Mal. (Foto: NordOstKultur)
Der gestaltete NordOstKalender erscheint heuer bereits zum 27. Mal. (Foto: NordOstKultur)
Der gestaltete NordOstKalender erscheint heuer bereits zum 27. Mal. (Foto: NordOstKultur)
Der gestaltete NordOstKalender erscheint heuer bereits zum 27. Mal. (Foto: NordOstKultur)
Der gestaltete NordOstKalender erscheint heuer bereits zum 27. Mal. (Foto: NordOstKultur)

„Bogenhauser Ansichten” zeigt der Verein NordOstKultur in einer Ausstellung mit alten und neuen Ansichtskarten - und präsentiert dazu seinen neuen Jahreskalender für 2027. Die Ausstellung im Haus 1 des Bürgerparks (Oberföhringer Straße 158) eröffnet am Freitag, 30. Oktober, um 15 Uhr. Weitere Öffnungszeiten sind am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November, jeweils von 15 bis 18 Uhr. Vor Ort wird auch der Kalender erhältlich sein.

Heuer erscheint der NordOstKalender zum 27. Mal. Der von der Stadtteilhistorikerin Karin Bernst gestaltete Jahreskalender steht diesmal unter dem Motto „Bogenhausener Ansichten - Der Stadtbezirk auf alten und neuen Ansichtskarten”. Zu den im Kalender vorgestellten Ansichtskarten zeigt die Ausstellung weitere Karten aus der Sammlung Karin Bernst mit Motiven aus dem Stadtbezirk 13. Dabei kommen auch die Kartenschreiber selbst „zu Wort”: Was schrieb man so vor 100 Jahren an Freunde, Verwandte oder Bekannte?

Zunächst selten privat genutzt

1865 wurde in Preußen die sogenannte „Offene Karte“, auch „Drucksachenkarte“ genannt, als offen versandte Mitteilung eingeführt. Sie gilt als Vorläufer der Postkarte in Deutschland, doch man nutzte sie zunächst nur selten für private Zwecke. Um 1900 setzte sich dann die Ansichtskarte für den allgemeinen Gebrauch durch.

Postkarten dienten auch dazu, Landschaften, Städte, Häuser und Menschen auf Karton festzuhalten. Ob eine Sehenswürdigkeit, der Wohnort, das eigene Haus oder die eigene Familie: Sie wurden fotografiert, gemalt oder gezeichnet und anschließend gedruckt. Ob man die Karte zur Erinnerung behielt oder verschickte, blieb dem Besitzer selbst überlassen. Bei älteren Postkarten ist die Rückseite mit einem Adressfeld belegt. So verwendete man für die Nachrichten die Vorderseite der Ansichtskarte.

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