Das Schlossmuseum Ismaning (Schloßstraße 3a) hat seine Sonderausstellung „Kraut, Torf und Odel – Die verschwundenen Gerüche Ismanings” verlängert: Bis Sonntag, 1. November, kann sie besichtigt werden.
In der Sonderausstellung lädt das Museum zu einer ungewöhnlichen Zeitreise ein. Beim Blick zurück in die Geschichte haben die meisten wohl Bilder vor Augen, aber selten konkrete Gerüche in der Nase. Dabei war auch die Geruchslandschaft früher eine deutlich andere.
An Riechstationen entdecken die Besucher, wie es mancherorts roch und wie stark Ismaning früher von landwirtschaftlichen Aromen geprägt war – vom Duft frischer Felder bis zu verbrannten Kohlstrünken oder Torfsoden. Auch alltägliche Gerüche wie jene von Lebensmitteln, Bäckereien, Schlachtungen und handwerklichen Betrieben darf man erschnuppern. Ebenso begegnen die Besucher den feinen Duftwässerchen der ehemaligen Ismaninger Schlossbewohner.
Das Schlossmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus hat immer dienstags bis samstags von 14.30 bis 17 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.