Die Mondscheinsiedlung: Vortrag mit Film in der MVHS Moosach

Ab 1951 entstand im Moosacher Westen die sogenannte Mondscheinsiedlung. Der Vortrag blickt mit vielen Anekdoten zurück. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
Ab 1951 entstand im Moosacher Westen die sogenannte Mondscheinsiedlung. Der Vortrag blickt mit vielen Anekdoten zurück. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
Ab 1951 entstand im Moosacher Westen die sogenannte Mondscheinsiedlung. Der Vortrag blickt mit vielen Anekdoten zurück. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
Ab 1951 entstand im Moosacher Westen die sogenannte Mondscheinsiedlung. Der Vortrag blickt mit vielen Anekdoten zurück. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
Ab 1951 entstand im Moosacher Westen die sogenannte Mondscheinsiedlung. Der Vortrag blickt mit vielen Anekdoten zurück. (Foto: Geschichtsverein Moosach)

Am Montag, 2. März, bringen Horst Rückert und Klaus Billert die Moosacher „Mondscheinsiedlung”, auch Trinkl-Siedlung genannt, Interessierten in einem Vortrag und einem Film näher - zu hören und zu sehen ab 19 Uhr in der MVHS Moosach (Baubergerstraße 6 a). Dabei arbeitet die MVHS mit dem Geschichtsverein Moosach zusammen.

Geflüchtete bauten ab 1951 östlich der Waldhornstraße ab 1951 die sogenannte „Mondscheinsiedlung” auf - einfache Behausungen, um dem Elend der Lager zu entkommen. Denn in den zerstörten Städten gab es nach dem Untergang des NS-Regimes für die Millionen von Menschen, die nach der Vertreibung aus Osteuropa in Bayern Unterkünfte suchten, kaum Wohnungen. Wo immer sie geeignetes Gelände fanden, errichteten die Geflüchteten ohne Genehmigung „wilde” Siedlungen, oft in nächtlicher Arbeit.

Der Vortrag erzählt mit vielen Anekdoten, wie aus einfachsten Anfängen ein dörfliches Idyll entstand, und wie es den Bewohnern gelang, ihre Siedlung zu legalisieren. Der Eintritt ist frei. Erbeten wird eine Anmeldung bei der MVHS unter Tel. 480066868 oder online unter www.mvhs.de.

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