Veröffentlicht am 26.10.2026 16:15

Egerländer und Oberkrainer im Circus Krone

Die Egerländer kommen am 2. November in den Circus Krone und spielen gemeinsam mit den Oberkrainern. (Foto: Paul Gärtner)
Die Egerländer kommen am 2. November in den Circus Krone und spielen gemeinsam mit den Oberkrainern. (Foto: Paul Gärtner)
Die Egerländer kommen am 2. November in den Circus Krone und spielen gemeinsam mit den Oberkrainern. (Foto: Paul Gärtner)
Die Egerländer kommen am 2. November in den Circus Krone und spielen gemeinsam mit den Oberkrainern. (Foto: Paul Gärtner)
Die Egerländer kommen am 2. November in den Circus Krone und spielen gemeinsam mit den Oberkrainern. (Foto: Paul Gärtner)

Wenn Alexander Wurz & Die Egerländer Musikanten – Das Original und Saso Avsenik und seine Oberkrainer Anfang November wieder gemeinsam auf Tour gehen, entsteht weit mehr als ein Doppelkonzert. Für ausgewählte Stücke vereinen sich beide vollständigen Orchester zu einem Klangkörper, den es in dieser Besetzung nur beim „Ultimativen Gipfeltreffen“ zu erleben gibt. Zur Tourpremiere kommen die Musiker am Montag, 2. November, in den Circus Krone. Beginn ist um 20 Uhr.

„Es geht um das Verschmelzen”

„Das Besondere ist diese Zusammenkunft“, sagt Alexander Wurz. „Es geht einfach wirklich um das Verschmelzen.“ Damit sich die beiden unterschiedlichen musikalischen Handschriften nicht nur abwechseln, sondern miteinander verbinden, wurden Stücke eigens für diese Besetzung arrangiert. Aus dem warmen Egerländer-Klang und der lebendigen Oberkrainer-Spielweise entsteht so etwas Neues – ohne die Wurzeln der beiden Traditionen aus den Augen zu verlieren.
Besonders deutlich wird das im Solo-Medley: Musiker aus einem Ensemble treten im Repertoire des anderen hervor. So spielt der Egerländer Michael Müller auf dem Oberkrainer-Bariton „Auf der Autobahn“, während der Akkordeonist der Oberkrainer bei „Pfeffer und Salz“ mitwirkt. Was auf dem Papier ungewöhnlich klingt, macht auf der Bühne hörbar, wie selbstverständlich die Musiker musikalische Grenzen überwinden.
Einen berührenden Kontrast dazu verspricht „Ich wär so gern zu Haus“. Das Stück komponierte Gregor Avsenik, der Vater von Saso Avsenik; der deutsche Text stammt von Veronika Wieland. Gesungen wird es von Alexander Wurz und Lucija Selak von den Oberkrainern – ein gemeinsamer Moment, in dem sich das Anliegen des ganzen Abends verdichtet.
Wie sehr diese Begegnungen das Publikum mitreißen, zeigte schon die erste Tour 2024: Gerade bei den gemeinsamen Stücken gab es regelmäßig Standing Ovations, oft bereits im ersten Konzertteil. An diese besondere Verbindung zwischen Bühne und Saal knüpft das neue Gipfeltreffen an.

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