Veröffentlicht am 10.09.2026 16:20

Eine Nacht bei gedämpftem Licht: Earth Night macht auf Lichtverschmutzung aufmerksam

Dimmen oder ganz ausschalten lautet die Devise bei der Earth Night, der Nacht vom 11. auf den 12. September. Damit soll auf die „Lichtverschmutzung” hingewiesen und ein Zeichen für den Arten- und den Klimaschutz gesetzt werden.  (Foto: mha)
Dimmen oder ganz ausschalten lautet die Devise bei der Earth Night, der Nacht vom 11. auf den 12. September. Damit soll auf die „Lichtverschmutzung” hingewiesen und ein Zeichen für den Arten- und den Klimaschutz gesetzt werden. (Foto: mha)
Dimmen oder ganz ausschalten lautet die Devise bei der Earth Night, der Nacht vom 11. auf den 12. September. Damit soll auf die „Lichtverschmutzung” hingewiesen und ein Zeichen für den Arten- und den Klimaschutz gesetzt werden. (Foto: mha)
Dimmen oder ganz ausschalten lautet die Devise bei der Earth Night, der Nacht vom 11. auf den 12. September. Damit soll auf die „Lichtverschmutzung” hingewiesen und ein Zeichen für den Arten- und den Klimaschutz gesetzt werden. (Foto: mha)
Dimmen oder ganz ausschalten lautet die Devise bei der Earth Night, der Nacht vom 11. auf den 12. September. Damit soll auf die „Lichtverschmutzung” hingewiesen und ein Zeichen für den Arten- und den Klimaschutz gesetzt werden. (Foto: mha)

Als Zeichen für den Klima- und Umweltschutz bleiben am Freitag, 11. September bis zum Einbruch der Dunkelheit auch in München die Lichter aus. Zahlreiche Gebäude und Denkmäler in der Stadt, die sonst angestrahlt sind – zum Beispiel der Friedensengel, das Siegestor, die Bavaria oder das Isartor – stehen in Dunkelheit.

„Wer nachts in München in den Himmel schaut, merkt schnell: Wirklich dunkel wird es bei uns kaum noch. Genau deshalb finde ich die Earth Night eine großartige Aktion. Sie macht auf die zunehmende Lichtverschmutzung in unseren Städten aufmerksam und darauf, welche Folgen zu viel künstliches Licht für Mensch und Natur haben kann”, erklärt Bürgermeisterin Mona Fuchs: „Es verändert den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus, stört Tiere und Insekten und nimmt uns ein Stück vom natürlichen Nachthimmel. Umso wichtiger ist es, dass wir mit einer so einfachen Geste gemeinsam etwas sichtbar machen können.“

Bitte dimmen!

Die Earth Night findet bereits zum siebten Mal statt und will auf das Problem der stetig zunehmenden Lichtverschmutzung durch den ungehemmten Kunstlichtkonsum hinweisen. Denn das viele Licht macht unsere Nächte immer heller und schadet damit nachweislich Umwelt, Mensch und Natur – letztlich dem gesamten Ökosystem.
Die Menschen sind aufgerufen, am Freitag, 11. September, ab Einbruch der Dunkelheit – spätestens ab 22 Uhr – Außenlicht eine ganze Nacht lang zu reduzieren beziehungsweise abzuschalten und so ein Zeichen gegen die zunehmende Lichtverschmutzung und Lichtverschwendung auf der Welt zu setzen.
Weitere Informationen zu der Aktion finden sich unter www.earth-night.info.

    Straßenbeleuchtung bereits gedämpft

    Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer erklärt dazu: „Die Stadt nimmt ihre Vorbildfunktion ernst. Wir optimieren seit Jahrzehnten die Straßenbeleuchtung unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Auch die Umweltverträglichkeit, insbesondere die Insektenverträglichkeit unserer Beleuchtung, ist uns ein Anliegen. Deswegen treiben wir den stadtweiten LED-Austausch und eine stetige Optimierung unserer Beleuchtung im Rahmen der dafür zur Verfügung stehenden Ressourcen konsequent voran.“

    Messbarer Beitrag zum Artenschutz

    Christine Kugler, Referentin für Klima- und Umweltschutz, ruft die Münchner auf, sich ebenfalls an der Earth Night zu beteiligen: „Mit der Earth Night setzen wir ein starkes Zeichen gegen Lichtverschmutzung und für den Schutz unserer biologischen Vielfalt. Zu viel künstliches Licht gefährdet Vögel und Insekten – das können wir gemeinsam ändern. Ich rufe alle Münchner*innen und die Unternehmen unserer Stadt auf: Machen Sie mit und schalten Sie am 11. September ab Einbruch der Dunkelheit konsequent die Außenbeleuchtung ab oder schließen Sie Ihre Jalousien. Jeder gelöschte Lichtpunkt ist ein messbarer Beitrag zum Artenschutz direkt vor unserer Haustür.“

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