Mit Orgelkonzerten, Musik von der Renaissance bis zu Modern Brass und einer künstlerischen Lichtinstallation in der vor kurzem wiedereröffneten Pfarrkirche St. Thomas Morus beteiligt sich die Erzdiözese München und Freising am Samstag, 9. Mai,an der 25. Münchner „Langen Nacht der Musik“.
Im umfassend sanierten Kirchengebäude von St. Thomas Morus (Friedrich-Hebbel-Straße 26) realisieren die Künstler Detlev Hartung und Georg Trenz an diesem Abend die Lichtinstallation „Utopia – im neuen Licht“. Im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“ kombinieren sie typografisch gestaltete Zitate des 1935 heiliggesprochenen englischen Staatsmanns und Autors der Renaissance, Thomas Morus (1478 – 1535), mit ihren Lichtprojektionen zu poetisch-visuellen Installationen, die durchgehend von 20 Uhr bis 1 Uhr nachts zu sehen sind. Dazwischen stehen von 20 Uhr bis 22.40 Uhr verschiedene musikalische Darbietungen auf dem Programm: Salonmusik des Zitherclubs Bavaria mit einem Querflötenensemble, Klarinettenstücke des 1979 in Moldau geborenen Musikers Slava Cernavca, der unter anderem an der Münchner Hochschule für Musik und Theater als Dozent unterrichtet, und Kompositionen von der Renaissance bis zur Moderne mit dem Münchner Bläserquartett unter der Leitung von Leo Kappelmeier. Von 21.10 Uhr bis 21.30 Uhr spielt das Familientrio Paukner Werke von Barock bis Moderne. Dazwischen trägt der Sprecher,Autor und Sänger Anton Leiss-Huber Rezitationen vor.
Tickets für die „Lange Nacht der Musik“ kosten 20 Euro zzgl. VVK-Gebühr und sind bei MünchenTicket oder direkt an den jeweiligen Spielstätten erhältlich. Sie gelten als Eintrittskarten für alle beteiligten Veranstaltungsstätten sowie als Fahrkartenfür die MVG-Shuttlebusse.