Die Fürstenrieder Kinderoper führt mit dem Kinderchor die Operette „Die Schuldirektorin von Gerolstein“ auf. Die Originalfassung heißt „Die Großherzogin von Gerolstein“. In dieser verliebt sich die Fürstin in einen Soldaten und eigentlich geht es nur darum, wie toll das Militär ist. Wie es bei Offenbach zu erwarten ist, ist er nicht vom Militär begeistert, sondern macht ich über die Militärbegeisterung seiner Nachbarn lustig.
Weil eine auch nur scheinbar das Militär verherrlichende Operette heutzutage schwer zu vermitteln ist, hat die Fürstenrieder Kinderoper die Geschichte von der geplanten Ermordung des Soldaten Fritz durch General Bumm in das Umfeld einer Schule versetzt. Die Schuldirektorin sieht, dass der Lehrer General Bumm Fritz, der das richtige Ergebnis bei einem Kopfrechenwettbewerb sagt, wegen des Widersprechens zu einer Strafaufgabe verdonnert. Empört setzt sie Fritz als Lehrer der 4. Klasse ein und General Bumm muss die 1. Klasse übernehmen. Kein Wunder, dass dieser mit dem Lehrer Puck und Prinz Paul plant, Fritz zu erstechen. Als der Plan fertig ist, erscheint die Direktorin ...
Die Fürstenrieder Kinderoper verdankt ihre Gründung der Andreaskirche. Sie entstand 2003 unter dem Namen „Die kleinen Sänger“ auf Anregung von Thomas Fellinger, dem Leiter des Familienzentrums der Andreaskirche. Seit vielen Jahren proben die Kinder nun an der Königswieser Grundschule.
Die Aufführung findet am Freitag, 10. Juli, um 18.30 im Gemeindesaal der Andreaskirche (Walliser Str. 11) statt. Karten gibt es zu 8, 7 oder 5 Euro (Kinder unter 14 Jahre 4, 3.50 oder 2,50 Euro). Bei Reservierung per Mail an Fuerstenrieder-Kinderoper@gmx.de um 1 Euro bzw. 50 Cent reduziert).