Haarer Schüler probieren Rollstuhlbasketball aus

Jan Wimmer vom USC München, selbst von Geburt an querschnittsgelähmt, stand den Kindern „Rede und Antwort” zum Thema Behinderung - und leitete sie später als „Profi” zum Rollstuhlbasketball an. (Foto: Janina Ruthenkolk)
Jan Wimmer vom USC München, selbst von Geburt an querschnittsgelähmt, stand den Kindern „Rede und Antwort” zum Thema Behinderung - und leitete sie später als „Profi” zum Rollstuhlbasketball an. (Foto: Janina Ruthenkolk)
Jan Wimmer vom USC München, selbst von Geburt an querschnittsgelähmt, stand den Kindern „Rede und Antwort” zum Thema Behinderung - und leitete sie später als „Profi” zum Rollstuhlbasketball an. (Foto: Janina Ruthenkolk)
Jan Wimmer vom USC München, selbst von Geburt an querschnittsgelähmt, stand den Kindern „Rede und Antwort” zum Thema Behinderung - und leitete sie später als „Profi” zum Rollstuhlbasketball an. (Foto: Janina Ruthenkolk)
Jan Wimmer vom USC München, selbst von Geburt an querschnittsgelähmt, stand den Kindern „Rede und Antwort” zum Thema Behinderung - und leitete sie später als „Profi” zum Rollstuhlbasketball an. (Foto: Janina Ruthenkolk)

Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Grundschule St. Konrad haben vor kurzem einen besonderen Sporttag im Sportpark Eglfing erlebt. Gemeinsam mit Jan Wimmer vom USC München konnten sie beim Rollstuhlbasketball erfahren, wie sich Bewegung und Sport im Rollstuhl anfühlen.

Jede der drei Klassen verbrachte eine Stunde mit dem erfahrenen Referenten. Zu Beginn stand eine offene Fragerunde auf dem Programm. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um Jan Wimmer, Übungsleiter beim USC München und beim EISS, Mitglied der Pfennigparade sowie langjähriger Referent an Münchner Schulen, viele Fragen zu stellen: Wie kommt man im Alltag zurecht? Kann man alleine einkaufen gehen? Was passiert, wenn ein Aufzug ausfällt?

Geduldig und ehrlich beantwortete Wimmer alle Fragen und gab den Kindern spannende Einblicke in seinen Alltag. Der Referent lebt seit seiner Geburt mit einer Querschnittslähmung und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit seiner offenen Art gelang es ihm, den Schülerinnen und Schülern das Thema Inklusion auf eindrucksvolle Weise näherzubringen.

Großer Einsatz, viel Begeisterung

Anschließend wurde es sportlich: Alle 61 Kinder konnten selbst einen Rollstuhl ausprobieren und erste Erfahrungen im Rollstuhlbasketball sammeln. Besonders viel Freude bereitete das abschließende Basketballspiel mit zwei Mannschaften. Schnell merkten die Kinder, dass es gar nicht so einfach ist, gleichzeitig den Rollstuhl zu steuern und den Ball zu dribbeln. Mit großem Einsatz, viel Begeisterung und sichtbarer Freude waren alle dabei. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich die sportlichen Herausforderungen deutlich – und auch einige Schweißperlen auf den Stirnen der jungen Sportlerinnen und Sportler.

Der Aktionstag sollte aber nicht nur sportliche Erfahrungen vermitteln, sondern auch das Verständnis füreinander und das soziale Miteinander stärken. Die Kinder konnten Inklusion unmittelbar erleben und dabei wertvolle Eindrücke für ihren Alltag gewinnen. Der Behindertenbeirat Haar, insbesondere Peter Schießl, unterstützte die Aktion tatkräftig und stand den Schülerinnen und Schülern auch im Anschluss für ein Interview zur Verfügung.

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