Veröffentlicht am 14.01.2026 07:54

Kunst und Keramik

Töpfereileitung Judith Eberl-Gerber und Mitarbeiter Günther P. freuen sich, wenn ihre Töpferwaren gut ankommen.  (Foto: hw)
Töpfereileitung Judith Eberl-Gerber und Mitarbeiter Günther P. freuen sich, wenn ihre Töpferwaren gut ankommen. (Foto: hw)
Töpfereileitung Judith Eberl-Gerber und Mitarbeiter Günther P. freuen sich, wenn ihre Töpferwaren gut ankommen. (Foto: hw)
Töpfereileitung Judith Eberl-Gerber und Mitarbeiter Günther P. freuen sich, wenn ihre Töpferwaren gut ankommen. (Foto: hw)
Töpfereileitung Judith Eberl-Gerber und Mitarbeiter Günther P. freuen sich, wenn ihre Töpferwaren gut ankommen. (Foto: hw)

In den Südbayrischen Wohn- und Werkstätten für Blinde und Sehbinderte gGmbH im Roßtalerweg 2 bis 4 wird nicht nur gelebt und gearbeitet, sondern auch Kultur genossen. So finden in regelmäßigem Abstand Künstlerauftritte in den Werkstätten statt, zu denen alle herzlich eingeladen sind.

Das nächste Event findet am Mittwoch, 28. Januar, um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) im Roßtalerweg 2 statt. An diesem Abend wird es eine Lesung mit dem Bayern2-Moderator Achim Bogdahn geben. Bogdahn hat sich auf eine Reise durch Deutschland gemacht und die höchsten Berge aller 16 Bundesländer erklommen. Aus diesen Wanderungen ist ein Buch mit dem Titel „Unter den Wolken“ entstanden. Es ist ein Buch über Deutschland, über Begegnungen und Gespräche, über Menschen und über das Leben – mit vielen Umwegen, herrlich amüsanten Anekdoten und Exkursen. Der Eintritt beträgt 18 Euro, ermäßigt 12 Euro. Kartenreservierungen nimmt der Anrufbeantworter unter Tel. 69346212 entgegen oder können online unter sww-muenchen.de vorgenommen werden.

„Uns ist es wichtig, hier vor Ort Kultur anzubieten, denn wir wollen möglichst niedrigschwellig unseren Bewohnern die Möglichkeit bieten, auch am kulturellen Leben teilzuhaben”, erklärt Udo Sommerfeld von der Öffentlichkeitsarbeit der SWW. Inklusion steht hier im Vordergrund, deshalb sollen die Auftritte auch nicht hinter verschlossenen Türen abgehalten werden, sondern ist auch ausdrücklich Publikum von außerhalb willkommen. Gemeinsam etwas zu erleben gibt das Gefühl dazuzugehören und baut Unsicherheiten im Umgang miteinander ab, betont Udo Sommerfeld.

Hier gibt es viel zu entdecken

Wer die Werkstätten besucht, sollte auf jeden Fall auch einen Abstecher in den kleinen aber feinen Laden machen, in denen die Produkte aus der Werkstatt verkauft werden. Liebevoll gestaltete Keramik gibt es dort, ebenso wie Grußkarten, handgewebte Teppiche und Kissen. Seit fast 30 Jahren betreut Judith Eberl-Gerber die Töpferwerkstatt. Neun Arbeitsplätze bietet die Werkstatt. Von der Salatschale über Kindergeschirr, vom Gartenschild bis hin zur Espressotasse reicht das umfangreiche Sortiment, das auf Wunsch auch individualisiert werden kann. Wer vorab schon einen Eindruck gewinnen möchte, kann in den Onlineshop der SWW hineinschnuppern, dort ist aber nur ein kleiner Teil des Sortiments zu sehen.

Seit Anbeginn mit von der Partie in der Werkstatt ist Günther P. „Der Umgang mit Ton macht mir Freude, mal gelingt ein Stück und mal gelingt es nicht”, bekennt er fröhlich. Fröhlich macht auch die Gestaltung der Töpferwaren, den sie sind nicht nur schön und individuell sondern unterstützen auch die Arbeit in den Werkstätten. Geöffnet hat der Laden immer von Montag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Mehr Infos zur Arbeit der SWW gibt es unter Tel. 693460 oder unter www.sww-muenchen.de.

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