Neun Kameradinnen und Kameraden der FF Dachau legten kürzlich die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistungen ab.
Der Prüfungsablauf orientiert sich stark an der Einsatzpraxis zur Rettung eingeklemmter Personen bei schweren Verkehrsunfällen. Nach der Auslosung der Funktionen, müssen die Teilnehmer zunächst verschiedene Gerätschaften zeigen und deren Einsatzgrundsätze erklären. Danach folgt eine Übung der ganzen Gruppe. Neben dem Aufbau der Verkehrsabsicherung, dem Ausleuchten der Einsatzstelle und der Sicherstellung des Brandschutzes haben die Teilnehmer Gerätschaften zur technischen Rettung und Erste-Hilfe bereitzustellen. Ein Auto ist gegen Verrutschen und Schaukeln zu sichern. Die Person im „Unfallfahrzeug” wird von einer Einsatzkraft betreut. Der simulierte Einsatz der hydraulischen Geräte (Spreizer und Schere) runden die Übung ab. Drei Schiedsrichter achten dabei nicht nur auf die Zeit, es gilt insbesondere, die geforderten Tätigkeiten möglichst fehlerfrei auszuführen. Nach bestandener Prüfung dankte der Stellvertretende Kommandant Gerd Lobmeier den Teilnehmern für ihr Engagement als auch den Schiedsrichtern Kreisbrandinspektor (KBI) Maximilian Reimoser, Wolfgang Elfinger und Kreisbrandmeister (KBM) Georg Roth für die Prüfungsabnahme.
Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Teilnehmer die verdienten Leistungsabzeichen: