Der Brand eines mit Stroh beladenen Anhängers hat am Freitagabend (9. Oktober) die Feuerwehr beschäftigt. Aufgrund der erheblichen Brandlast und zahlreicher Glutnester gestalteten sich die Löscharbeiten aufwendig, ein Landwirt unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Radlader bei der Brandbekämpfung. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Arbeiten zusätzlich, so dass die Einsatzkräfte einen Großteil der Brandbekämpfung nur unter Atemschutz durchführen konnten.
Eine weitere Herausforderung stellte die Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung dar. Um kontinuierlich genügend Wasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben, richteten die Feuerwehren einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen ein.
Nachdem die offenen Flammen weitgehend gelöscht waren, gestalteten sich insbesondere die Nachlöscharbeiten zeitintensiv. Im Inneren des dicht auf dem Anhänger gelagerten Strohs hatten sich zahlreiche Glutnester gebildet, die von außen nur schwer zu erreichen waren. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, musste das Brandgut deshalb schrittweise auseinandergezogen und gründlich abgelöscht werden. Wertvolle Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte dabei von einem Landwirt, der einen Radlader zur Verfügung stellte. Mit dessen Hilfe konnte das teilweise verbrannte Stroh nach und nach vom Anhänger gezogen und verteilt werden. Auf diese Weise gelang es der Feuerwehr, auch tiefer liegende Glutnester freizulegen und gezielt abzulöschen.
Nach dreieinhalb Stunden Uhr waren die Löscharbeiten abgeschlossen