Am Dienstag, 27. Oktober, ist Welt-Ergotherapietag. Dieses Jahr wird dabei unter dem Motto „Participation Matters” („Teilhabe zählt”) weltweit auf die Bedeutung der Ergotherapie für Selbstständigkeit, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe aufmerksam gemacht. Das Gesundheitsreferat (GSR) der Stadt fördert mit „THEA mobil – Therapie und Hilfe im Alltag für ältere Menschen” ein Angebot für Münchner Senioren, bei dem Ergotherapeuten zu den Menschen nach Hause kommen.
THEA mobil richtet sich grundsätzlich an Münchner ab 60 Jahren, die aufgrund einer akuten oder chronischen Erkrankung Ergotherapie benötigen, für die aber der Besuch einer Praxis erschwert ist. Die Ergotherapeuten trainieren bei den Betroffenen zuhause beispielsweise Aktivitäten des täglichen Lebens, beraten zum Einsatz von Hilfsmitteln und zur Anpassung des Wohnumfelds und unterstützen dabei, weitere notwendige Hilfen in der ambulanten Versorgung zu organisieren. Ziel ist es, körperliche, mentale und psychische Fähigkeiten sowie eine möglichst selbstständige Lebensführung zu erhalten oder wiederzuerlangen. „Selbstbestimmt zu Hause leben zu können, ist für viele ältere Menschen ein zentraler Wunsch. THEA mobil zeigt, wie Ergotherapie im vertrauten Umfeld dazu beitragen kann, Fähigkeiten zu erhalten, den Alltag zu bewältigen und Teilhabe zu ermöglichen” informiert Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek.
THEA mobil wird in München von vier Trägern angeboten: Stadtteilarbeit e.V. mit dem Kompetenzzentrum Barrierefreies Wohnen, dem FrauenTherapieZentrum – FTZ gemeinnützige GmbH, dem gemeinnützigen Verein Mutabor sowie der gemeinnützigen GmbH des Projektevereins. Die Einrichtungen haben unterschiedliche Zielgruppen und Behandlungsschwerpunkte. Das Gesundheitsreferat unterstützt den Verbund fachlich und mit Fördermitteln. Weitere Infos zu THEA mobil gibt es unter www.muenchen.de/theamobil.