Mit Temperaturen über 30 Grad ist der Sommer endgültig in Bayern angekommen. Doch wie schützt man sich am besten vor der Hitze, die gerade in der Großstadt als belastend empfunden wird? Antworten darauf gibt der Münchner Hitzeknigge, den das Gesundheitsreferat jetzt nach dem Vorbild des Umweltbundesamts veröffentlicht hat. Der Gesundheitsknigge ist unter der Adresse go.muenchen.de/hitzeknigge abrufbar.
Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek informiert: „Unser digitaler Hitzeknigge ist eine leicht verständliche Handlungsempfehlung für die Bevölkerung zum Schutz vor Hitze. Die Broschüre benennt gesundheitsbezogene Hitzegefahren, gibt praktische Tipps zur Anpassung an diese Ereignisse und fasst einige münchenspezifische Maßnahmen zusammen. Wir freuen uns, den Münchnerinnen und Münchnern hiermit ein weiteres Angebot für den Umgang mit immer höheren Temperaturen überreichen zu können.“
„Wir alle spüren, dass die Zahl der heißen Tage in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Gerade Städte heizen sich dabei besonders auf. Die Maßnahmen des Gesundheitsreferats zielen darauf ab, gesundheitliche Auswirkungen von Hitze gerade für vulnerable Gruppen wie alte Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere, Kleinkinder oder Säuglinge abzumildern“, sagt die Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl.
Auch unter der Adresse muenchen.de/hitze finden sich im Internet weitere Hitze-Tipps von der Stadt München. Unter anderem werden die Auswirkungen von Hitze beim Autofahren oder beim Sport und die Wirkung auf die psychische Gesundheit angesprochen sowie Empfehlungen zur Hautgesundheit und zur Flüssigkeitsaufnahme gegeben. Verlinkt sind dort auch viele weiterführende Informationen, etwa zu für Pflegende, Schwangere oder Eltern oder zum Arbeiten im Freien bei Hitze.
Im Hitzeknigge ist auch die „Karte kühler Orte” verlinkt. Dort findet man Schattenstellen wie Parks oder öffentlich zugängliche Gebäude, in denen auch bei Sommerhitze angenehme Temperaturen herrschen. Auch alle städtischen Trinkwasserbrunnen und -spender sind in der Karte verzeichnet. Es lassen sich überdies anhand des Schattenwurfes von Gebäuden kühle Wege durch die Stadt berechnen. Auch Badeseen und städtische Freibäder sind auf der Karte zu finden. Direkt zur „Karte kühler Orte” kommt man über die Adresse geoportal.muenchen.de/portal/kuehle_orte/.