Veröffentlicht am 09.03.2026 13:14

Schultafeln aus Erding für Waisenhaus in Tansania

Oberbürgermeister Max Gotz, Amtsleiter Bartholomäus Aiglstorfer und Melanie Eisenschink (Stadt Erding, vorne von rechts) übergaben die Schulmöbel an Bert van Smirren (hinten, links). (Foto: Christian Wanninger)
Oberbürgermeister Max Gotz, Amtsleiter Bartholomäus Aiglstorfer und Melanie Eisenschink (Stadt Erding, vorne von rechts) übergaben die Schulmöbel an Bert van Smirren (hinten, links). (Foto: Christian Wanninger)
Oberbürgermeister Max Gotz, Amtsleiter Bartholomäus Aiglstorfer und Melanie Eisenschink (Stadt Erding, vorne von rechts) übergaben die Schulmöbel an Bert van Smirren (hinten, links). (Foto: Christian Wanninger)
Oberbürgermeister Max Gotz, Amtsleiter Bartholomäus Aiglstorfer und Melanie Eisenschink (Stadt Erding, vorne von rechts) übergaben die Schulmöbel an Bert van Smirren (hinten, links). (Foto: Christian Wanninger)
Oberbürgermeister Max Gotz, Amtsleiter Bartholomäus Aiglstorfer und Melanie Eisenschink (Stadt Erding, vorne von rechts) übergaben die Schulmöbel an Bert van Smirren (hinten, links). (Foto: Christian Wanninger)

Die Stadt Erding hat Bert van Smirren verschiedene ausgesonderte Schulmöbel für das Waisenhaus Dunia ya Heri in Tansania überlassen. Der in Falkenstein im Bayerischen Wald lebende Niederländer transportiert immer wieder große Mengen Hilfsgüter nach Afrika. So werden auch die aus Erding kommenden fünf Schultafeln, knapp 30 Tische und über 60 Stühle per Schiffscontainer nach Tansania gebracht.

„Ich kriege da Hilfe von Freunden und Nachbarn”, erklärt van Smirren. Zusammen mit ihnen verfüge er an seinem Wohnort über geeignete Lagerflächen und das nötige Gerät, die gespendeten Möbel zu transportieren und zu verladen. Im Herbst soll der Container das Waisenhaus erreichen, wo der Niederländer dann auch beim Aufbau der Tafeln helfen will.

Das Waisenhaus liegt in einer ruhigen ländlichen Gegend, etwa 50 Kilometer von Daressalam, der größten Stadt des Landes, entfernt. Hier werden über 40 Waisenkinder betreut. Das rund zehn Hektar große Gelände umfasst auch eine englischsprachige Grundschule für 185 Kinder. Weitere Informationen sind im Internet unter dunia-ya-heri.org zu finden.

Erdings Oberbürgermeister Max Gotz lobt die sinnvolle Verwendung der Schulmöbel, „denn sie sind zu schade für den Müll und könnten auch von uns noch genutzt werden”. Immer höhere Anforderungen und der technische Fortschritt hätten die Kommune als Sachaufwandsträger jedoch zu einer neuen Ausstattung gezwungen.

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