Sozialministerin Ulrike Scharf besucht Neue Ziegelei

Staatsministerin Ulrike Scharf (Mitte) informierte sich vor Ort über die vielfältigen sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums Neue Ziegelei. (Foto: Jan Greune)
Staatsministerin Ulrike Scharf (Mitte) informierte sich vor Ort über die vielfältigen sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums Neue Ziegelei. (Foto: Jan Greune)
Staatsministerin Ulrike Scharf (Mitte) informierte sich vor Ort über die vielfältigen sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums Neue Ziegelei. (Foto: Jan Greune)
Staatsministerin Ulrike Scharf (Mitte) informierte sich vor Ort über die vielfältigen sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums Neue Ziegelei. (Foto: Jan Greune)
Staatsministerin Ulrike Scharf (Mitte) informierte sich vor Ort über die vielfältigen sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums Neue Ziegelei. (Foto: Jan Greune)

Die Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Ulrike Scharf hat die Neue Ziegelei, das Zentrum für Soziales und Kultur im Prinz-Eugen-Park, besucht. Das innovative Quartierszentrum, das vom BRK-Kreisverband München geführt wird, vereint soziale und kulturelle Angebote für unterschiedliche Generationen unter einem Dach.

Staatsministerin Scharf informierte sich bei einem Rundgang gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Münchner Roten Kreuzes sowie lokalen Akteuren über die vielfältigen sozialen Angebote des im Vorjahr eröffneten Zentrums. In Gesprächen mit Mitarbeitenden und Besuchern hob sie die besondere Bedeutung quartiersnaher sozialer Infrastruktur hervor.

„Die „Neue Ziegelei” ist ein Ort, der Menschen verbindet, egal, ob jung oder alt”, meinte Scharf: „Hier spüren wir, was Nähe bedeutet: miteinander zu lachen, sich mit Anderen auszutauschen oder gemeinsam Pläne fürs Viertel zu schmieden. Orte wie diese lassen Einsamkeit gar nicht erst aufkommen, sie stärken unser Miteinander und unsere demokratischen Werte - sie sind der stabile Anker in Zeiten, in denen wir Unsicherheit und Umbruch spüren.”

Die „Neue Ziegelei” umfasst ein neues Alten- und Service-Zentrum, ein Familienzentrum, einen Nachbarschaftstreff sowie ein Kulturzentrum. Es bietet damit ein breites Spektrum an Hilfen, Beratung, Begegnung und kultureller Teilhabe. Ziel ist es, die Lebensqualität im Viertel gezielt zu steigern und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

„Wichtig für Zusammenhalt”

„Für uns als Münchner Rotes Kreuz ist die Neue Ziegelei ein Ort, an dem Hilfe, Gemeinschaft und Kultur zusammenwirken. Unsere Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen unterstützen täglich dort, wo Hilfe gebraucht wird: mit Beratung, Begleitung, offenen Ohren und praktischer Hilfe im Alltag”, betonte Simone Rohrer, Geschäftsführerin des Münchner Roten Kreuzes, dem Träger der Neuen Ziegelei: „Der Besuch der Staatsministerin zeigt, wie wichtig diese Arbeit für den sozialen Zusammenhalt ist.”

Von Beratung bis zur Bühne

Ein Alten- und Service-Zentrum bietet Beratung, Hilfe und einen sozialen Mittagstisch für ältere Menschen. Im Familienzentrum finden Eltern Unterstützung in Erziehungsfragen, Beratung im Alltag und einen Ort zum Austausch. Ebenso bietet der Nachbarschaftstreff eine Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement, an dem sich Menschen treffen, Ideen entwickeln und Projekte starten können.

Mit dem neuen Stadtteilkulturzentrum am Maria-Nindl-Platz erhalten zudem Künstlerinnen und Künstler eine eigene Bühne, um ein Kulturprogramm mit Ausstellungen oder auch Musikfestivals zu gestalten. Der 230 m² große Multifunktionssaal im Obergeschoss bietet Platz für 300 Personen und kann für Konzerte, Vorträge und Theateraufführungen genutzt.

Das Projekt ist in Kooperation zwischen dem Sozialreferat, dem Kulturreferat, dem Baureferat, dem Kommunalreferat sowie dem Bezirksausschuss Bogenhausen (BA 13) und dem BRK-Kreisverband München entstanden. Die Stadt hat den Bau und die Einrichtungen finanziert.

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