Der 14. Januar 1956, der Tag der Einweihung des neuen Grafinger Volksschulgebäudes an der Kapellenstraße, sei, so äußerte der Ebersberger Landrat Dr. Remig Streibl damals, ein „Freuden- und Festtag nicht nur für Grafing, sondern für den ganzen Landkreis Ebersberg.“ Das Geschaffene sei „beispielgebend für den ganzen Kreis.“ Tatsächlich erfüllte der Tag die seinerzeit Verantwortlichen über die Freude hinaus auch mit Stolz, war die neue kommunale Errungenschaft doch eine ebenso mutige Unternehmung wie zukunftweisende Einrichtung, die weit über die Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus Lob und Anerkennung fand.
Über den dritten Volksschulbau Grafings von der Planung über die Umsetzung bis zur Eröffnung berichtet in Wort und Bild der Grafinger Archiv- und Museumsleiter Bernhard Schäfer bei seinem nächsten Archivstammtisch. Die Zusammenkunft, die Teil des Begleitprogramms der derzeitigen Sonderausstellung „Von der Schiefertafel zum Whiteboard“ ist und zu der alle an der Thematik Interessierten eingeladen sind, findet am Donnerstag, 30. Juli, im Museum der Stadt Grafing, Bahnhofstraße 10, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Archivleiter freut sich auf rege Teilnahme.