Am Freitag, 19. Juni, laden die Grünen Neubiberg erneut zu einer Abendwanderung entlang des Hachinger Bachs ein. Begleitet wird die Wanderung von Pascale Kollwitz-Jarnac, Wasserbauingenieurin und Gemeinderätin in Neubiberg. Im Mittelpunkt stehen Geschichte und Natur, aber auch die Frage, wie Erlebbarmachung, Hochwasserschutz und Renaturierung am Hachinger Bach zusammenwirken können.
Der Hachinger Bach hat über Jahrtausende hinweg das Leben im Hachinger Tal geprägt. Auf der 9,5 Kilometer langen Wanderung von der Unterbiberger Kirche St. Georg bis zur Quelle in Deisenhofen gibt es viel zu entdecken: alte Mühlen, Kirchen und Sühnekreuze, renaturierte Bachabschnitte - und solche, die noch auf ihre Revitalisierung warten.
Unterwegs erklärt Pascale Kollwitz-Jarnac, wie der Bach hydrologisch funktioniert: Woher kommt das Wasser, wie verhält es sich bei Starkregen, und was bedeutet das für den Hochwasserschutz der Anrainergemeinden? Neubiberg arbeitet dabei gemeinsam mit Unterhaching, Taufkirchen und Oberhaching an einem integralen Hochwasserschutzkonzept für das gesamte Einzugsgebiet.
Auch die Pflanzenwelt entlang des Ufers kommt nicht zu kurz - von bachbegleitenden Stauden bis hin zu invasiven Neophyten wie Sommerflieder und Himalaja-Springkraut, die das Ökosystem unter Druck setzen.
Die Wanderung startet um 16.00 Uhr und führt in gemütlichem Tempo durch das Hachinger Tal. Sie endet gegen 20.00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen in Deisenhofen; die Rückfahrt ist bequem mit der S3 möglich. Der Treffpunkt st vor der Kirche St. Georg in Unterbiberg, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung - es werden feste Schuhe und lange Kleidung empfohlen; bei starkem Regen entfällt die Wanderung. Weitere Infos gibt es unter der E-Mail: pascale.kollwitz@gruene-neubiberg.de.