Am Dienstag, 28. April, gegen 14.45 Uhr fiel einem Taschendiebfahnder der Münchner Polizei eine weibliche Person nahe einer Kirche auf. Die Person konnte beobachtet werden, wie sie sich ins Innere der Kirche begab und sich an einem Opferstock zu schaffen machte.
Nachdem die Verdächtige die Kirche verlassen hatte, wurde sie daher einer Kontrolle unterzogen. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnten in ihrer Handtasche neben Bargeld in Form von Scheinen und Münzen zudem eigens präparierte Holzstäbe mit Klebstoff, mit welchen das Geld zuvor aus dem Opferstock entnommen worden war, aufgefunden werden.
Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine 16-Jährige mit österreichischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Sie wurde wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls angezeigt. Sowohl die Tatbeute als auch das Tatwerkzeug der Jugendlichen wurden sichergestellt. Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.