20. FreiwilligenMesse am Sonntag, 15. März

Hermann Egbringhoff ist Schulweghelfer. „Ich bin überzeugt, dass Zusammenhalt die Gesellschaft stärkt”, sagt er, „wenn wir auf die Schwächsten achten, profitieren alle!” (Foto: föbe)
Hermann Egbringhoff ist Schulweghelfer. „Ich bin überzeugt, dass Zusammenhalt die Gesellschaft stärkt”, sagt er, „wenn wir auf die Schwächsten achten, profitieren alle!” (Foto: föbe)
Hermann Egbringhoff ist Schulweghelfer. „Ich bin überzeugt, dass Zusammenhalt die Gesellschaft stärkt”, sagt er, „wenn wir auf die Schwächsten achten, profitieren alle!” (Foto: föbe)
Hermann Egbringhoff ist Schulweghelfer. „Ich bin überzeugt, dass Zusammenhalt die Gesellschaft stärkt”, sagt er, „wenn wir auf die Schwächsten achten, profitieren alle!” (Foto: föbe)
Hermann Egbringhoff ist Schulweghelfer. „Ich bin überzeugt, dass Zusammenhalt die Gesellschaft stärkt”, sagt er, „wenn wir auf die Schwächsten achten, profitieren alle!” (Foto: föbe)

FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, deren Kernkompetenz die Vernetzung von Organisationen im Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements ist, veranstaltet am Sonntag, 15. März, zum 20. Mal die Münchner FreiwilligenMesse. Ein solches Jubiläum ist ein guter Anlass für einen Rückblick. So besuchten in den letzten 20 Jahren ca. 110.000 Interessiere die FreiwilligenMesse. „Wir sind stolz, die größte Plattform in München anzubieten, die eine bunte Vielfalt an Engagement-Möglichkeiten zeigt”, freut sich das FöBE-Team.

Eigene Ideen einbringen

Die FreiwilligenMesse stellt heuer „Inklusion” in den Mittelpunkt. „Inklusion bedeutet: Alle können mitmachen”, so FöBE. Ein attraktives Ehrenamt ist eines, in das man seine eigenen Ideen und Fähigkeiten einbringen kann. Eine gute Begleitung der Ehrenamtlichen ist Voraussetzung, einsatzfreudige Interessierte zu finden. So werden auch immer mehr flexible, kurzfristige und digitale Einsatzmöglichkeiten angeboten. Das Ehrenamt ist dabei nicht losgelöst von aktuellen Entwicklungen, gesellschaftlichen Strömungen und regionalen Gegebenheiten. Menschen, die sich freiwillig engagieren, geben ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Wissen weiter, nutzen Sprachkompetenzen, setzen sich für mehr Barrierefreiheit, Chancengleichheit, kulturelles Miteinander und für nachhaltige Themen ein. Dies tun sie digital, vor Ort und gemeinsam mit anderen. Eine vielfältige Stadtgesellschaft ist stärker, schafft innovative neue Lösungen, ist selbstbewusst und kann mehr Perspektiven aufgreifen, die einen gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

54 Organisationen sind vor Ort

Bei der FreiwilligenMesse am 15. März im Neuen und Alten Rathaus präsentieren sich 54 Organisationen und Vereine von 11 bis 17 Uhr, machen konkrete Angebote, wo man sich freiwillig engagieren kann und beraten persönlich. Hierzu stehen Themenfelder wie Engagementberatung und Weiterbildung, Gesundheit und Selbsthilfe, Inklusion und Vielfalt, Katastrophenschutz und Rettungsdienste, Kinder und Jugend, Senioren, Sport und Kultur, Umwelt, Nachhaltigkeit und Tierschutz zur Wahl.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm versorgt mit Informationen, was bei einem Engagement beachtet werden muss und widmet sich der Frage, unter welchen Bedingungen Ehrenamt eine inklusive Gesellschaft fördern kann. Teile des Rahmenprogramms sind per Livestream über www.muenchner-freiwilligen-messe.de zu sehen.
Die FreiwilligenMesse findet in Kooperation mit der Landeshauptstadt München unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter statt. Der Eintritt ist frei.

Freiwillig etwas für andere tun

Das Deutsche Freiwilligensurvey zeigt, dass sich deutschlandweit 27 Millionen Menschen (ab 14 J.) freiwillig engagieren. Frauen und Männer sind gleich häufig dabei. Die am häufigsten engagierte Altersgruppe ist die der jüngeren Menschen; zugleich ist das Engagement aller anderen Altersgruppen auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Groß ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund, die sich freiwillig engagieren (28,4 Prozent).
In München üben laut einer Befragung 28 Prozent der erwachsenen Bürgerinnen und Bürger eine freiwillige Tätigkeit für andere aus. Das sind gut 350.000 Menschen. Über zwei Drittel der Befragten gaben an, sich ein Engagement für die Zukunft vorstellen zu können.

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