Veröffentlicht am 06.08.2026 08:37

Alt werden im eigenen Zuhause

Viele Menschen bleiben nach dem Auszug ihrer Kinder oder dem Verlust des Partners in ihrem Zuhause wohnen, auch wenn es eigentlich zu groß für sie ist. (Foto: LBS)
Viele Menschen bleiben nach dem Auszug ihrer Kinder oder dem Verlust des Partners in ihrem Zuhause wohnen, auch wenn es eigentlich zu groß für sie ist. (Foto: LBS)
Viele Menschen bleiben nach dem Auszug ihrer Kinder oder dem Verlust des Partners in ihrem Zuhause wohnen, auch wenn es eigentlich zu groß für sie ist. (Foto: LBS)
Viele Menschen bleiben nach dem Auszug ihrer Kinder oder dem Verlust des Partners in ihrem Zuhause wohnen, auch wenn es eigentlich zu groß für sie ist. (Foto: LBS)
Viele Menschen bleiben nach dem Auszug ihrer Kinder oder dem Verlust des Partners in ihrem Zuhause wohnen, auch wenn es eigentlich zu groß für sie ist. (Foto: LBS)

Der Anteil älterer Menschen in Deutschland nimmt zu. Laut Statistischem Bundesamt wird 2035 jeder vierte Mensch mindestens 67 Jahre alt sein. Dabei möchte die große Mehrheit so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, wie Umfragen zeigen. Oft ist dafür ein Umbau von Haus oder Wohnung erforderlich, wofür es viele Fördermöglichkeiten gibt.

Mit dem Alter ändern sich die Ansprüche an das Wohnumfeld. In der Regel verkleinert sich der Platzbedarf und Barrierefreiheit wird immer wichtiger. Doch viele Menschen bleiben nach dem Auszug ihrer Kinder oder dem Verlust des Partners in ihrem Zuhause wohnen, auch wenn es eigentlich zu groß für sie ist. Laut Mikrozensus 2022 stehen Über-65-Jährigen im Durchschnitt 68,5 Quadratmeter pro Person zur Verfügung, jüngeren nur zwischen 44,7 und 54,8 Quadratmeter. Meist sind diese Bestandsbauten durch bauliche Hindernisse wie Stufen, schmale Türen und kleine Badezimmer nicht für ältere Menschen geeignet. Aktuell fehlen in Deutschland bis zu 2,5 Millionen weitgehend barrierefreie Wohnungen, meldet der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW.

Barrierefreiheit hilft allen Generationen

Wer neu baut oder einen Neubau erwirbt, sollte Barrierefreiheit von Anfang an mit bedenken. Im Altbau können Umbauten dazu beitragen, dass die vertraute Umgebung mit abnehmender Mobilität bewohnbar bleibt. Dazu gehört das Beseitigen von Stufen und Schwellen, aber auch die Verbreiterung von Türen, um Platz für Rollator und Rollstuhl zu haben. Davon profitieren alle Generationen: Offene Räume, ebenerdige Duschen und breite Eingänge sind auch für Familien mit kleinen Kindern praktisch.

Viele Wohnobjekte von Senioren sind zu groß

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