Veröffentlicht am 05.02.2026 16:37

Auf dem ehemaligen Busbetriebshofs entstehen in den nächsten sieben Jahren 630 Wohnungen

Spatenstich für den Werkswohnungsbau der SWM in der Westend- / Zschokkestraße mit (von links) Bernhard Boeck (SWM Immobilien), Christian Scharpf (städt. Referent für Arbeit und Wirtschaft) und Gabriele Jahn (SWM Personal). (Foto: Robert Haas / SWM)
Spatenstich für den Werkswohnungsbau der SWM in der Westend- / Zschokkestraße mit (von links) Bernhard Boeck (SWM Immobilien), Christian Scharpf (städt. Referent für Arbeit und Wirtschaft) und Gabriele Jahn (SWM Personal). (Foto: Robert Haas / SWM)
Spatenstich für den Werkswohnungsbau der SWM in der Westend- / Zschokkestraße mit (von links) Bernhard Boeck (SWM Immobilien), Christian Scharpf (städt. Referent für Arbeit und Wirtschaft) und Gabriele Jahn (SWM Personal). (Foto: Robert Haas / SWM)
Spatenstich für den Werkswohnungsbau der SWM in der Westend- / Zschokkestraße mit (von links) Bernhard Boeck (SWM Immobilien), Christian Scharpf (städt. Referent für Arbeit und Wirtschaft) und Gabriele Jahn (SWM Personal). (Foto: Robert Haas / SWM)
Spatenstich für den Werkswohnungsbau der SWM in der Westend- / Zschokkestraße mit (von links) Bernhard Boeck (SWM Immobilien), Christian Scharpf (städt. Referent für Arbeit und Wirtschaft) und Gabriele Jahn (SWM Personal). (Foto: Robert Haas / SWM)

Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Busbetriebshofs in Laim entstehen in den nächsten sieben Jahren 630 neue Wohnungen mit Kindertagesstätte. Sie bilden den größten Werkswohnungsstandort der SWM-Geschichte. Gemeinsam mit Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, haben Gabriele Jahn sowie Bernhard Boeck (beide SWM) mit dem ersten Spatenstich symbolisch den Baustart des ersten Bauabschnitts von 212 Wohnungen eingeleitet.

Von Nahverkehrsknoten zum Zuhause für Mitarbeiter

„Rund 90 Jahre lang war dieser Ort ein Dreh- und Angelpunkt des Münchner Nahverkehrs. Nun entsteht hier ein neues Zuhause für hunderte Münchnerinnen und Münchner”, freute sich Christian Scharpf. „Die SWM übernehmen soziale Verantwortung, nutzen ihre Flächen für ihre Mitarbeitenden und entlasten damit den Münchner Wohnungsmarkt. Ich appelliere auch an andere Firmen, diesem positiven Beispiel zu folgen.“
Gabriele Jahn betonte, dass für viele Mitarbeitenden bezahlbarer Wohnraum darüber entscheidet, ob sie in München leben und arbeiten können. „Mit diesem Bauabschnitt schaffen wir konkrete Perspektiven – für Familien, für Nachwuchskräfte und für die Menschen, die täglich unsere Stadt am Laufen halten”, sagte Jahn. „Das neue Bauvorhaben zeigt mehr als deutlich, dass wir es mit dem Wohnungsbau ernst meinen und unseren Mitarbeitenden in der Daseinsvorsorge nicht nur attraktive Arbeitsplätze, sondern auch qualitätsvollen und vor allem bezahlbaren Wohnraum bieten.“

Vier Gebäude für 212 Wohnungen

Auf einem Teil des geplanten Neubaugeländes an der Kreuzung Westend- / Zschokkestraße hat die ARGE zweier Münchner Planungsbüros den Werkswohnungsbau konzipiert. Er besteht aus vier Baukörpern mit insgesamt 212 Wohneinheiten. Diese ersten Wohnungen verteilen sich auf vier achtgeschossige Gebäude und sollen Ende 2028 fertig sein. In direkter Nachbarschaft entsteht zeitgleich ein Wohngebäude der Eisenbahnerbaugenossenschaft mit weiteren 40 Wohneinheiten.
Die knapp 17.400 m² Wohnfläche des jetzigen Bauabschnitts verteilen sich vornehmlich auf Familienwohnungen. Der Wohnungsmix sieht neun Wohnungen mit einem Zimmer, 58 Wohnungen mit zwei Zimmern, 86 Wohnungen mit drei Zimmern, 48 Wohnungen mit vier Zimmern sowie elf Wohnungen mit fünf Zimmern vor.
Die Bauweise ist wie alle Neubauprojekte der SWM nachhaltig und auf Langlebigkeit ausgelegt. Die Holzhybridbauweise, die Verwendung von CO2-reduziertem Beton, die großzügige Umsetzung von PV-Flächen und die naturnahe Freiflächengestaltung weisen dies an der Westend- / Zschokkestraße aus. Neben den Wohnungen entstehen hier auch Räume für Gemeinschaft und Begegnung, eine Mobilitätsstation sowie eine Kindertagesstätte für die München.

„Neuer Maßstab für Werkswohnen”

„Mit dem Projekt Westend-/Zschokkestraße setzen wir einen neuen Maßstab für Werkswohnen in Münche”, bekräftigte Dr. Bernhard Boeck. „Wir schaffen hier nicht nur die ersten 212 von mehr als 630 Wohnungen, sondern ein Stück Stadt – bezahlbar, nachhaltig und langfristig tragfähig. Damit zeigen wir, dass Daseinsvorsorge für uns auch bedeutet, Wohnen aktiv mitzugestalten. Wir bauen nachhaltig, langlebig und mit hoher Aufenthaltsqualität. Holz-Hybridbau, CO₂-reduzierter Beton und großzügige Grünflächen sind für uns kein Zusatz, sondern Standard – weil Wohnungsbau heute Verantwortung für Generationen bedeutet.“

Ins neue Quartier einfügen

Die Werkswohnungen fügen sich in ein neues, nachhaltiges Stadtquartier ein, das an der Westend- / Zschokkestraße entstehen wird. Es wird aus mindestens 1.050 Wohnungen sowie Einzelhandelsangeboten, einem Alten- und Servicezentrum, Kitas und einer Schule bestehen. Dazu werden zentrale, ausgedehnte Grünflächen den neuen Zschokkepark bilden.
Die SWM haben derzeit rund 1.400 Werkswohnungen für ihre Mitarbeitenden im Bestand. Hier können Mitarbeitende der SWM in fast allen Teilen Münchens arbeitsplatznah leben. Der Ausbau geht weiter: bis ca. 2030 soll der Wohnungsbestand der SWM auf 3.000 Wohnungen im gesamten Stadtgebiet mehr als verdoppelt werden. In Planung sind derzeit neben dem zweiten Bauabschnitt an der Westend- / Zschokkestraße (420 Wohneinheiten bis 2032) 180 Wohnungen an der Heinrich-Wieland-Straße (Fertigstellung 2030) 370 an der Dachauer Straße / Heßstraße (Fertigstellung 2030), 200 an der Hans-Preißinger-Straße (Fertigstellung 2032) und 100 an der Landshuter Allee (Fertigstellung 2033).

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