Bei den Orgelmatineen zur Marktzeit um 11.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Margaret geben jungen Nachwuchskünstler konzertante Darbietungen, die ihren Unterricht bzw. ihr Studium an der Hochschule für Kirchenmusik Herford bei Stefan Kagl als Hauptfachdozent absolviert haben und selbst schon hauptamtliche Stellen bekleiden bzw. weiterführende Studien an deutschen Hochschulen verfolgen.
Am Samstag, 30. Mai, wird Benjamin Kagl (Würzburg), Orgel, mit Julius Bien (Würzburg/Paris), Violoncello, mit Werken von Bach, Franck, Langlais, Duruflé die Reihe eröffnen. Anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Zsolt Gárdonyi interpretierten Bien und Kagl dessen „Variationen über ein ungarisches Kirchenlied“ im Rahmen des Gemeinschaftskonzerts der bayerischen Musikhochschulen auf BR-Klassik. Dieses Werk bringen sie nun auch in St. Margaret zu Gehör.
Es folgen am 13. Juni Mirosława Cieślak, am 27. Juni Tianlin Chen und am 11. Juli Ingmar Stiller. Dabei werden attraktive und abwechslungsreiche Programme vom Barock bis ins 20. Jahrhundert angeboten, die die reiche Farbpalette der großen symphonischen Orgel der Pfarrkirche St. Margaret zu Gehör bringen. Von der barocken Pracht Buxtehudes oder Bachs über die romantische Klangfülle und Innigkeit bei Liszt, Schumann, Franck oder Karg-Elert bis hin zu gemäßigt-modernen Klangeffekten der Werke von Langlais, Duruflé und Peeters wird eindrucksvoll die stilistische Spannweite und Ausdruckskraft der Orgelmusik und des Instrumentes präsentiert.
Am Stand des Fördervereins Kirchenmusik an St. Margaret e.V. werden Orgelwein, Kaffee, Kuchen, herzhafte Snacks und weitere Köstlichkeiten angeboten. Hier lässt sich der musikalische Genuss wunderbar mit einem Moment der Begegnung und des Austauschs verbinden. Im Anschluss an jede Matinee haben Besucher die Gelegenheit, bei einer kurzen Orgelführung mehr über das Sendlinger Instrument und seine Besonderheiten zu erfahren – ein Blick hinter die Kulissen für alle,die sich für die faszinierende Technik und Geschichte der Margaretenorgel interessieren.