Vom 30. April bis 17. Mai wird die Stadtpfarrkirche St. Margaret erneut zum Zentrum internationaler Orgelmusik. Unter der künstlerischen Leitung von Christian Bischof präsentieren sich bei „mai.ORGEL.26” herausragende Organistenpersönlichkeiten aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Südkorea und den USA.
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 30. April, die „Mainachtsklänge – Nacht der Orgel“. Mehrere Kurzkonzerte mit unterschiedlichen künstlerischen Handschriften, eine Orgelführung sowie die Liveübertragung des Spieltisches auf Großbildleinwand eröffnen die Reihe in offener, atmosphärischer Form.
Ein besonderer Höhepunkt ist das Konzert von Daniel Roth (Paris), langjähriger Titularorganist an Saint-Sulpice, am 3. Mai. Seine Mitwirkung setzt einen deutlichen Akzent auf die französische Orgeltradition und verbindet internationale Interpretationskultur mit der großen symphonischen Klangästhetik des Instruments.
Weitere Konzerte spannen einen stilistisch weiten Bogen von Bach und Mendelssohn über Liszt und Reger bis hin zur französischen und spanischen Orgelliteratur des 20. Jahrhunderts. Im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“ beteiligt sich St. Margaret erneut mit drei halbstündigen Konzerten unter dem Titel „Klangräume der Romantik“.
Im Mittelpunkt steht die große Margaretenorgel mit ihren über 70 Registern, die 2020 neu konzipiert und fertiggestellt wurde und zu den bedeutendsten Konzertorgeln der Region zählt.
Den Besuchern wird vor den Konzerten die Möglichkeit gegeben, die Künstler in einem kurzen Einführungsgespräch kennenzulernen und bei den Mittwochskonzerten im Anschluss bei einem Glas Wein mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, Spenden werden erbeten.