Ein Herz für alle: Im Generationenzentrum lebt man solidarisch

Ein Treffpunkt für große und kleine Stadtviertelbewohner ist das Milbertshofener Herz, besser bekannt als „Generationenzentrum Milbertshofen”. Leiterin Harumi Adam, Hefdier, Alen und Devian – alle fühlen sich hier wohl.
Ein Treffpunkt für große und kleine Stadtviertelbewohner ist das Milbertshofener Herz, besser bekannt als „Generationenzentrum Milbertshofen”. Leiterin Harumi Adam, Hefdier, Alen und Devian – alle fühlen sich hier wohl.
Ein Treffpunkt für große und kleine Stadtviertelbewohner ist das Milbertshofener Herz, besser bekannt als „Generationenzentrum Milbertshofen”. Leiterin Harumi Adam, Hefdier, Alen und Devian – alle fühlen sich hier wohl.
Ein Treffpunkt für große und kleine Stadtviertelbewohner ist das Milbertshofener Herz, besser bekannt als „Generationenzentrum Milbertshofen”. Leiterin Harumi Adam, Hefdier, Alen und Devian – alle fühlen sich hier wohl.
Ein Treffpunkt für große und kleine Stadtviertelbewohner ist das Milbertshofener Herz, besser bekannt als „Generationenzentrum Milbertshofen”. Leiterin Harumi Adam, Hefdier, Alen und Devian – alle fühlen sich hier wohl.

Es gibt ganze Familien, die hierher kommen: der Opa, die Eltern und die Kinder – zum Beispiel zum Spielen, zur Hausaufgabenbetreuung oder um an einer der Veranstaltungen teilzunehmen, die das Generationenzentrum Milbertshofen durchführt. Da wäre zum Beispiel für Erwachsene das offene Café, ein Spieletreff, bei dem durchwegs an die 50 Leute teilnehmen. Eltern treffen sich, es gibt schöne Buffets, bei denen man sich zum ganz kleinen Preis von einem Euro bedienen kann. Größere Veranstaltungen wie des Sommerfest oder der Adventsmarkt runden das Programm ab.
Eine große Rolle spielen im Generationenzentrum die Kinder. Für sie wird beispielsweise auf Einladung von Einrichtungsleiterin Harumi Adam von Mitarbeitern des Evangeliumszentrums ein „Mini-Milbertshofen” angeboten, das – in Anlehnung an die bekannte große Spielstadt „Mini-München” – meist im September zum Schulstart durchgeführt wird. 200 Kinder kamen vergangenes Jahr auf die große Wiese vor dem Generationenzentrum in der Milbertshofener Straße 72a, um zu erleben, was man in einem Stadtteil „en miniature” alles machen kann. Außerdem gibt es eine Kreativ-Werkstatt für alle ab der ersten Klasse, einen Mädelstreff oder das „Sonnenblümchen” für Eltern mit Kindern bis drei Jahren. Das gesamte Programm des Generationenzentrums findet sich unter der Adresse generationenzentrum.org.

Hier fühlen sich alle wohl

Die kleine Hefdier sitzt an dem mit einem schönen Blumenstrauß geschmückten Tisch und macht ihre Schularbeiten. Wenn es nötig ist, erklärt man ihr und den anderen Kindern, wie sie Aufgaben angehen sollen, die sie nicht verstehen. Viele der Kinder haben einen Migrationshintergrund. Im Generationenzentrum wird Individualität groß geschrieben und jeder findet hier seinen Platz. An der von Ehrenamtlichen durchgeführten Hausaufgabenbetreuung nehmen aktuell 17 Kinder teil. Sie findet zweimal in der Woche statt. Vorher gibt es etwas zu essen und nach Erledigung der Aufgaben ist Zeit zum Spielen. Dazu stehen große, gut ausgestattete Räume zur Verfügung – mit Spielzeug, Büchern und was man sonst noch alles braucht, um einen ausgefüllten Nachmittag zu verleben.

Zum festen Team des Generationenzentrums gehören neben Harumi Adam, einer Betriebswirtin und Lerntherapeutin, noch Christine Fischer, eine Sozialarbeiterin in Teilzeit, und die Bundesfreiwillige Lena Lingenfelder. Das Zentrum ist ein Ort der Begegnung für Jung und Alt aus dem Stadtteil Milbertshofen – für alle Generationen, wie der Name schon sagt. Man will, so Harumi Adam „solidarisch miteinander leben”. Dafür seien die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr wichtig: Zurzeit sind zehn bis zwölf Freiwillige aus verschiedenen Altersgruppen – vom Studenten bis zum Senior – für die Einrichtung tätig. Harumi Adam versteht das Zentrum als einen Teil aus „einem Blumenstrauß” von vorbildlichen Einrichtungen im Stadtteil, in dem Inklusion gelebt wird: „Ein Ort, der ein Zuhause bietet, an dem man sich treffen kann und Unterstützung erhält.”
Zu folgenden Zeiten kann man sich mit dem Zentrum in Verbindung setzen: Montag und Mittwoch von 10.00 bis 12.30 und von 16.00 bis 17.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von von 12.30 bis 18.00 Uhr sowie Freitag nach Absprache. In den Ferien ist das Generationenzentrum meist geschlossen, denn dann fahren viele der regelmäßigen Besucher in ihre Heimatländer. Dann besteht auch eine gute Möglichkeit, einen der Räume zum Beispiel für einen Kindergeburtstag oder eine Familienfeier überlassen zu bekommen. Auch hierzu finden Interessierte auf der Homepage weitere Informationen.

Bitte anmelden

Für die zwei „geschlossenen” Angebote ist eine Anmeldung nötig. Es handelt sich sich dabei um die Hausaufgabenbetreuung, die regelmäßig besucht wird, und um den kostenlosen Klavierunterricht, der von Sternstunden e.V. gefördert ist.

    Gegründet wurde das Generationenzentrum Milbertshofen, das auch „Milbertshofener Herz” heißt, vor über 16 Jahren. Als Trägerin der Jugendhilfe wird die Einrichtung vor allem von Seiten der Stadt gefördert, aber auch das Evangeliumszentrum, Sternstunden e.V. und die Stiftung 's Münchner Herz geben Geld. Letztere ist in ganz München insgesamt für acht Stadtteilprojekte da – alle mit dem Herz im Namen. So gibt beispielsweise auch ein „Perlacher Herz”, ein „Laimer Herz” und sogar ein „Herz auf Rädern”. Wer detaillierte Infos hierzu wünscht, kann unter der Adresse www.smuenchnerherz.de fündig werden.

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