Am 26. September wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bekanntgegeben, ob die Landeshauptstadt München den Zuschlag für die Bewerbung zur Ausrichtung der Olympischen Spiele erhält. Um noch einmal ein sichtbares Zeichen für München zu setzen, hat das „Bündnis Pro Olympia” deshalb am 26. August ein riesiges Banner am Marienplatz aufgestellt – einen Monat vor der Entscheidung und genau 54 Jahre nach der Eröffnung der Olympischen Spiele von München 1972. Das Banner ist zehn mal 20 Meter groß und trägt den Slogan „Für Deutschlands echte Olympia-Chance”. Damit startete das Bündnis zusammen mit Oberbürgermeister Dominik Krause, Wirtschaftsreferent Dr. Christian Scharpf und weiteren Unterstützern den Countdown bis zur außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September in Baden-Baden. Mit der Aktion wird an das einzigartige olympische Erbe Münchens erinnert – und gleichzeitig richtet man den Blick nach vorn. Das Münchner Kindl begann mit dem Countdown am drei Meter hohen Riesen-Dackel von München Tourismus. Anschließend wurde, begleitet von der historischen Olympia-Fanfare, vor allem von Mitarbeitern aus der Tourismusbranche das Banner entrollt.
„Wir wollen und wir können Olympia. Als bayerische Wirtschaft setzen wir uns mit aller Kraft dafür ein, dass Olympia nach München zurückkommt!” betonte Wolfram Hatz, Vertreter des „Bündnisses PRO Olympia” und Präsident der vbw (Vereinigung
der Bayerischen Wirtschaft) und fuhr fort: „Denn die Austragung ist mehr als ein Sportevent. Sie ist gelebte Standortpolitik. Die Spiele sind eine Riesenchance. Sie würden mit ihrem Milliardenpublikum nicht nur die globale Sichtbarkeit der Stadt steigern, sondern auch einen Push für den Wirtschaftsstandort bringen: Von Investitionen in Infrastruktur, Wohnen und Verkehr profitieren – weit über München hinaus – Bürger und Unternehmen gleichermaßen. Wenn jemand in Deutschland ein solches Mammut-Event stemmen kann, dann sind es wir in München und in Bayern.”
David Boppert, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Landeshauptstadt München fügte hinzu: „Wir erleben einen einmaligen Schulterschluss von Wirtschaft, Kultur, Politik und Sport. Das ist ein deutliches Signal aus der Landeshauptstadt an Sportdeutschland, dass wir geschlossen hinter dem Bewerbungskonzept stehen. Die Münchner Olympiabewerbung steht unvergleichbar für Nachhaltigkeit, kurze Wege, Mobilität der Zukunft, zentrale Wettkampfstätten im Herzen der Stadt und Gastfreundschaft. Der Ruf der Wirtschaft vom Marienplatz aus lautet: Schickt München ins Rennen.”
Oberbürgermeister Dominik Krause sagte: „München ist bereit für Olympia! Wir bauen auf einem olympischen Erbe auf, das seit 1972 sichtbar lebendig geblieben ist. Dieses Erbe entwickeln wir mit einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Konzept weiter, von dem durch unsere Power-Projekte ganz Deutschland profitieren kann.” Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft erklärte: „Münchens internationales Ansehen und seine touristische Anziehungskraft machen die Stadt zu einem vielversprechenden deutschen Kandidaten für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele. Gleichzeitig würden wir als Stadt auf vielen Ebenen von diesem Jahrhundertereignis profitieren. Nicht nur deswegen steht auch die Münchner Wirtschaft voll und ganz hinter unserer Olympiabewerbung.”
„Für Deutschlands echte Olympia-Chance“ – mit diesem selbstbewussten Slogan bringt das „Bündnis Pro Olympia” seine zentrale Überzeugung zum Ausdruck: Bei der nationalen Entscheidung gehte es nicht allein darum, welches Konzept in Deutschland Zustimmung findet. Entscheidend sei ebenso, welche Bewerbung sich anschließend im internationalen Wettbewerb durchsetzen kann.