Nach drei erfolgreichen Ausstellungen im Sardenhaus schien die gemeinsame Ausstellungsreihe der beiden Künstlerinnen Inge und Inge abgeschlossen. Doch ein weiteres Thema ließ sie nicht mehr los: die Zeit. Demnach gehen die Damen in die vierte Runde und verwandeln das Sardenhaus in einen Ort der Begegnung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und denkbarer Zukunft. Die beiden Künstlerinnen des Künstlerkreises Hadern verbindet nicht nur ihre langjährige kreative Arbeit und Freundschaft, sondern auch ihre Freude am Experimentieren.
Dieses Mal wird der Kulturbau im Ostteil des Westparks zur Zeitmaschine. Zwischen Erinnerungen, Fragmenten und Visionen entstehen Bildwelten, die kleine Zeitsprünge wagen und den Blick auf Vergangenes ebenso richten wie auf das, was noch kommen mag.
Ingeborg Sander widmet sich seit Jahrzehnten der Malerei. Ob Acryl oder Aquarell, gegenständlich oder abstrakt – ihre Arbeiten leben von einer intensiven Farbigkeit und einer Bildsprache, in der Verborgenes, Rätselhaftes und bisweilen auch Skurriles sichtbar werden.
Kongenial ergänzt wird sie von Ingrid Klaus Uschold. Neben ihrer Arbeit in der Foto- und Digitalkunst hat sie sich erneut analogen Kunsttechniken zugewandt. Mit Öl- oder Acrylmalerei, Holzbearbeitung oder plastischen Werken offenbart die Künstlerin ihre Vielseitigkeit.
Einblicke in fantasiereiche Welten und Mythen machen diese Ausstellung zu einer Entdeckungsreise der anderen Art. Die Ausstellung läuft noch bis 5. Juli (Di-Fr 14-21 Uhr; Sa, 4. Juli, 11-21 Uhr; So, 5. Juli, 10-18 Uhr).