Für Dienstag, 28. April, um 18 Uhr lädt die Monacensia im Hildebrandhaus (Maria-Theresia-Straße 23) im Rahmen des Literaturfests München zu der Veranstaltung „Gemein & Frei” ein. Das Gespräch widmet sich der Frage, wie mit klassischen Texten umgegangen werden kann, wenn ihre Werke gemeinfrei geworden sind. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus München statt.
Anlass ist die jüngst eingetretene Gemeinfreiheit der Werke von Franz Kafka und Thomas Mann. Sie eröffnet neue Möglichkeiten der Bearbeitung – von literarischen Varianten bis zu Serienformaten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie weit solche Eingriffe gehen dürfen und welche Spielräume Autorinnen und Autoren oder Kulturbetriebe heute haben.
Darüber sprechen der Medienrechtsanwalt Lukas Mezger, der Literaturwissenschaftler und Präsident des Stiftungsrates der Max-Frisch-Stiftung, Thomas Strässle, sowie Maiken Hagemeister von Wikimedia Deutschland. Die Runde beleuchtet rechtliche, ästhetische und gesellschaftliche Aspekte und fragt auch, welche Formen der Aktualisierung sinnvoll oder notwendig sein können.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an monacensia.programm@muenchen.de.