Veröffentlicht am 06.11.2026 14:19

Herausragendes Stadtgrün: Münchner Projekte erhalten Bayerischen Landschaftsarchitekturpreis

Am Oskar-von-Miller-Ring laden neue Plätze mit großzügiger Bepflanzung und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein.  (Foto: Leonhard Simon)
Am Oskar-von-Miller-Ring laden neue Plätze mit großzügiger Bepflanzung und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. (Foto: Leonhard Simon)
Am Oskar-von-Miller-Ring laden neue Plätze mit großzügiger Bepflanzung und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. (Foto: Leonhard Simon)
Am Oskar-von-Miller-Ring laden neue Plätze mit großzügiger Bepflanzung und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. (Foto: Leonhard Simon)
Am Oskar-von-Miller-Ring laden neue Plätze mit großzügiger Bepflanzung und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. (Foto: Leonhard Simon)

Die Neugestaltung des Oscar-von-Miller-Rings durch das Baureferat hat den Bayerischen Landschaftsarchitektur-Preis 2026 in der Kategorie Pflanzenverwendung und Biodiversität gewonnen. Die Auszeichung wird vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla Bayern) vergeben, würdigt herausragende Leistungen in der Landschaftsarchitektur in Bayern und zeichnet innovative, nachhaltige und zukunftsweisende Planungen aus.

Mit dem differenzierten Vegetationskonzept wirken in dem Areal die Freiräume als zusammenhängendes, ökologisch wirksames System, schaffen ein vielschichtiges Erscheinungsbild und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der urbanen Biodiversität, so die Begründung der Preisverleihung. Geplant hat die Neugestaltung die Firma kübertlandschaftsarchitektur PartG mbB.

Hauptpreis für Park im Stadtosten

Den Hauptpreis jedoch erhielt ein Projekt in Bogenhausen, das ebenfalls von Baureferat durchgeführt wurde: der Prinz-Eugen-Park, geplant von TERRA.NOVA Landschaftsarchitektur aus München und ClubL94 Landschaftsarchitekten aus Köln. Das Projekt überzeuge durch die beispielhafte Transformation eines ehemaligen Kasernenareals in einen identitätsstiftenden Freiraum, der Bestand, neue Nutzungen und ökologische Belange auf herausragende Weise miteinander verbinde.

Gegen 44 andere Bewerber durchgesetzt

Aus 46 nationalen und internationalen Einreichungen hatte eine fachkundige, international besetzte Jury unter Leitung von bdla-Vorstandsmitglied Nicole M. Meier in einer Vorauswahl die besten Arbeiten ausgewählt. Nach Projektbesichtigungen und einer zweiten Sichtungsrunde wurden die Preisträger bei einer festlichen Zeremonie im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Verwaltung sowie der Planungs- und Baubranche gewürdigt.

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