Die Umgestaltung der Augustenstraße zugunsten von mehr Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität schreitet weiter voran. An der Kreuzung mit der Gabelsbergerstraße ist dafür jetzt straßenmittig eine große Platane gepflanzt worden. Ein Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung des ersten von zwei Teilabschnitten dieses umfangreichen Projektes ist damit gesetzt. Bei der Pfanzung vor Ort waren auch Bürgermeisterin Mona Fuchs, Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer, Mobilitätsreferent Georg Dunkel und die Vorsitzende des Bezirksausschusses Maxvorstadt, Svenja Jarchow-Pongratz.
Zwischen der Gabelsbergerstraße und der Theresienstraße entsteht in der Augustenstaße gemäß den Planungen des Mobilitätsreferats ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20. Der Baum steht mittig zwischen den Fahrspuren. Damit markiert er von weithin sichtbar den in Zukunft verkehrsberuhigten Abschnitt und sendet bereits aus der Entfernung ein Signal an die Verkehrsteilnehmer: Hier verändert sich der Straßenraum, Geschwindigkeit anpassen!
„Mit der Umgestaltung der Augustenstraße wollen wir vor allem eines erreichen: mehr Verkehrssicherheit, mehr Grün und eine belebte Straße, in der sich Menschen gerne aufhalten”, sagt Bürgermeisterin Mona Fuchs: „Die neue Platane leistet dazu einen wichtigen Beitrag: Sie spendet künftig Schatten an heißen Sommertagen, verschönert das Straßenbild und trägt zur Verkehrsberuhigung bei. So wird die Augustenstraße langfristig attraktiver für Anwohnerinnen, Passantinnen und – das ist uns wichtig – auch für die inhabergeführten Geschäfte vor Ort. Mir ist sehr bewusst, dass gerade die Gewerbetreibenden während der Bauarbeiten erhebliche Einschränkungen hinnehmen müssen. Ich danke ihnen deshalb ausdrücklich für ihre Geduld und ihr Verständnis.“
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer erklärt: „Fast die Hälfte der Umgestaltung der Augustenstraße ist geschafft, zum Jahresende schließen wir den ersten Bauabschnitt wie geplant ab. Unsere Experten vom Tiefbau arbeiten hier mit den beauftragten Firmen unter Hochdruck, um auch dieses ambitionierte Umbauprojekt innerhalb des vorgegeben Zeitrahmens fertigzustellen. Dabei gilt es, die Verkehrsbeziehungen trotz des Straßenumbaus bestmöglich aufrecht zu erhalten. Das erfordert detaillierte Planung und eine enorme logistische Herausforderung. Die nun folgende, wenige Tage in Anspruch nehmende Vollsperrung für den Kfz-Verkehr stellt eine Ausnahme dar. Sie ermöglicht uns ein wirtschaftliches und zügiges Vorankommen. Während der Winterpause räumen wir die Baustelleneinrichtung für einige Monate ab, im kommenden Frühjahr dann nehmen wir die zweite Projekthälfte in Angriff.“
Ein Problem, das es bisher in der Augustenstraße gab, spricht Mobilitätsreferent Georg Dunkel an. Durch den Umbau werde sich die Aufenthaltsqualität „sehr verbessern und die bislang häufigen Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr werden deutlich weniger werden”, sagt er.
„Die Umgestaltung stärkt die Augustenstraße als lebendige Geschäftsstraße und Treffpunkt im Stadtteil. Uns war wichtig, den wunderbaren Altbaumbestand, der die Augustenstraße prägt, zu schützen und zu erhalten. Das hat die Stadtverwaltung in der Planung und während des bisherigen Ablaufs konsequent umgesetzt”, lobt Svenja Jarchow-Pongratz, Vorsitzende des Bezirksausschusses Maxvorstadt
„Zugunsten von mehr Schatten und möglichst großer Aufenthaltsqualität kommen mit der heute gepflanzten Platane insgesamt 17 neue Bäume dazu”, fährt sie fort: „Entsiegelung, Begrünung, mehr Raum für den Fußverkehr und für neue Sitzgelegenheiten sind eine bauliche Anti-Stress-Kur für die Augustenstraße. Die vielen ansässigen Gewerbetreibenden erhalten neue Möglichkeiten, mit ihren Angeboten den Straßenraum zu beleben. Bis es soweit ist, setze ich volles Vertrauen in die Maxvorstädter*innen, dass viele auch während der Zeit der Baustelle ihren Läden und Lokalen in der Augustenstraße weiterhin die Treue halten.“