Veröffentlicht am 23.03.2026 10:09

Löwen fallen im Aufstiegskampf zurück

Dank an die mitgereisten Fans: Löwen in Duisburg.  (Foto: M. Forster)
Dank an die mitgereisten Fans: Löwen in Duisburg. (Foto: M. Forster)
Dank an die mitgereisten Fans: Löwen in Duisburg. (Foto: M. Forster)
Dank an die mitgereisten Fans: Löwen in Duisburg. (Foto: M. Forster)
Dank an die mitgereisten Fans: Löwen in Duisburg. (Foto: M. Forster)

Eine unglückliche Last-Minute-Niederlage beim MSV Duisburg wirft den TSV 1860 München im Aufstiegsrennen der 3. Liga zurück. Die Konkurrenz konnte ihre Partien gewinnen. Sechs Spiele lang blieben die Löwen zuletzt ohne Niederlage. Diese Serie ist gerissen. Dabei waren die Münchner vor 24.394 Zuschauern eine Halbzeit lang die spielbestimmende Mannschaft. In der 35. Minute scheiterte Kevin Volland mit einem Flachschuss aus 20 Metern am Innenpfosten. Die Gastgeber vom Meidericher SV kamen nur selten überhaupt in die Nähe des gegnerischen Strafraums.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Die Begegnung wurde nun immer mehr zu einem offenen Schlagabtausch. Die Führung der Zebras durch Joshua Bitter (60. Min.) egalisierte Thore Jacobsen mit einem verwandelten Strafstoß nach Foul von Björn Schlicke an Sigurd Haugen (69. Min.). In der letzten Minute der regulären Spielzeit gab es noch einmal einen Eckball für den MSV. Die 1860-Defensive konnte die Hereingabe nicht klären. Jesse Tugbenyo kam von der Strafraumgrenze zum Abschluss, der Ball landete am Pfosten. Beim Abpraller reagierte Thilo Töpken am schnellsten und traf zum 2:1-Endstand (90. Min.).

In der Nachspielzeit lenkte Duisburgs Schlussmann Braune einen Schuss des eingewechselten David Philipp an den Pfosten (90. Min.+3). Kurz darauf sah Jacobsen noch die Gelb-Rote-Karte und wird den Löwen im kommenden Heimspiel , am Ostersamstag, den 4. April um 14 Uhr gegen den SV Waldhof Mannheim fehlen. Löwen-Trainer Markus Kauczinski monierte, seine Mannschaft habe sich in der zweiten Halbzeit bei harten Zweikämpfen nicht durchgesetzt. „Der Gegner war gedankenschneller als wir.“

Nach der Niederlage haben die Löwen nun sechs Punkte Rückstand auf den Drittplatzierten SC Verl. Noch sind acht Spieltage zu absolvieren. Abschreiben wollen die Giesinger ihre Aufstiegsambitionen noch nicht. „Vom Auftritt, von der Dominanz, vom Kampf her, haben wir den nächsten Schritt gemacht. Wir müssen jetzt die letzten Spiele genauso bestreiten“, kommentierte Kevin Volland am Mikrofon des Senders Magentasport. Am Wochenende sind die Sechzger im Bayerischen Landespokal beim Drittliga-Rivalen SSV Jahn Regensburg gefordert (Samstag, 14 Uhr). (as)

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